Fußball heute: Leverkusen in den Play-offs – Mit Slapstick und Spielfreude

Bayer Leverkusen hat seinen Play-off-Matchball in der Champions League souverän verwandelt. Mit einem klaren 3:0 (2:0) gegen einen engagiert wirkenden, aber letztlich unterlegenen FC Villarreal sicherte sich die Werkself den Platz in der nächsten Runde. Malik Tillman und Alejandro Grimaldo glänzten mit sehenswerten Toren und sorgten für einen eindrucksvollen Auftritt der Rheinländer. Der Weg in die K.o.-Phase ist nun frei, während Villarreal bereits vor dem Anpfiff keine Chance aufs Weiterkommen hatte. Hier die Champions League Tabelle.

Fußball heute TV Übertragung im Fußballstadion (Foto Depositphotos.com)
Fußball heute TV Übertragung im Fußballstadion (Foto Depositphotos.com)

Leverkusens Start in die Partie

Von Beginn an zeigte Bayer Leverkusen, dass sie den Sieg unbedingt wollten. Malik Tillman sorgte bereits in der 12. Minute für die Führung, als er einen krassen Fehler des spanischen Torhüters Arnau Tenas eiskalt ausnutzte. Die Rheinländer spielten mit viel Spielfreude und setzten Villarreal früh unter Druck. Trotz zahlreicher Chancen dauerte es bis zur 35. Minute, bis Tillman erneut zuschlug und nach einer Kopfballvorlage von Patrik Schick mit einer Direktabnahme auf 2:0 erhöhte.

Überlegene Werkself

Die Werkself dominierte das Geschehen auf dem Platz und ließ Villarreal kaum zur Entfaltung kommen. Der FC Villarreal, der in La Liga stark platziert ist, trat mit einer B-Elf an und hatte Schwierigkeiten, sich gegen die druckvollen Leverkusener zu behaupten. Ein Pfostenschuss von Ibrahim Maza in der 26. Minute hätte beinahe für das dritte Tor gesorgt, doch der Ball prallte unglücklich an Tenas‘ Hinterkopf und zurück an die Latte. Leverkusen ließ sich von der Überlegenheit nicht beirren und spielte weiterhin offensiv.

Grimaldo erhöht die Führung

Im zweiten Durchgang blieb Leverkusen am Drücker. Alejandro Grimaldo sorgte in der 57. Minute für das 3:0, als er eine präzise Flanke von Lucas Vázquez direkt verwertete und den Ball flach ins kurze Eck setzte. Diese komfortable Führung erlaubte es der Werkself, das Tempo zu drosseln und taktisch klug zu agieren. Janis Blaswich, der erneut für den verletzten Mark Flekken im Tor stand, blieb bis zu diesem Zeitpunkt relativ beschäftigungslos.

Villarreal ohne Durchschlagskraft

Villarreal hatte in der ersten Hälfte kaum nennenswerte Chancen. Ein gefährlicher Moment entstand in der 56. Minute, als Ezequiel Fernández Nicolas Pépé bei einer riskanten Grätsche minimal am Fuß traf. Der Unparteiische entschied jedoch auf Schwalbe. Leverkusens Abwehr ließ wenig zu und Blaswich parierte einen Schuss von Pépé in der 64. Minute erfolgreich. Leverkusen zeigte sich vor heimischer Kulisse als starkes Team und bereitete sich nun auf die nächste Herausforderung in der Champions League vor.