Die Bundesliga startet aus der Pause – Trainingslager wwischen Minusgraden & Mittelmeer

Die Bundesligisten beginnen ihre kurze Vorbereitung auf die restliche Saison, wobei einige Teams den Weg in die Sonne antreten. Während der Winter in Deutschland eisige Temperaturen und Schnee mit sich brachte, haben sich sechs von 18 Clubs für ein Trainingslager im warmen Süden entschieden. Besonders Borussia Dortmund und RB Leipzig sind unter den Reisenden und haben große Ziele für 2026. Die Vorbereitungen stehen im Fokus, da die Zeit drängt.

Vincent Kompany, Trainer des FC Bayern München im DAZN Interview (Depositiphotos.com)
Vincent Kompany, Trainer des FC Bayern München im DAZN Interview (Depositiphotos.com)

Vorbereitungen im Warmen: BVB und Leipzig reisen in den Süden

Die Kälte hat die Bundesliga fest im Griff, doch Borussia Dortmund und RB Leipzig haben sich entschlossen, die winterlichen Temperaturen hinter sich zu lassen und für ihre Vorbereitung in den Süden zu reisen. Der BVB startet bereits am 2. Januar in den Charterflieger nach Marbella, wo das Team nur eine knappe Woche für das Trainingslager hat. Am 9. Januar steht bereits das erste Pflichtspiel des Jahres gegen Eintracht Frankfurt (20:30 Uhr/Sky) auf dem Plan. Dies zwingt die Dortmunder dazu, direkt nach dem Trainingslager nach Frankfurt zu reisen.

Weitere Bundesligisten setzen auf den Süden

Neben Dortmund und Leipzig haben auch der 1. FC Köln und die TSG Hoffenheim ihre Zelte in Spanien aufgeschlagen, während der VfL Wolfsburg und RB Leipzig Portugal als Trainingsort gewählt haben. Borussia Mönchengladbach hat sich in der türkischen Region Belek bis zum 5. Januar niedergelassen. Rouven Schröder, Sportchef von Gladbach, betont die Notwendigkeit, die gemeinsame Zeit im Trainingslager optimal zu nutzen: „Es bleibt nicht viel Zeit für die Vorbereitung. Deswegen haben wir uns dazu entschieden, Mannschaft und Staff zum Trainings-Kick-off zusammenzubringen und die Kräfte zu bündeln.“

Bayern München und die Neujahrsreise

Im Gegensatz zu vielen anderen Teams verzichtet der Tabellenführer Bayern München auf eine anstrengende Neujahrsreise. Die Münchner nutzen die dreiwöchige Pflichtspielpause, die in der Bundesliga mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Während in anderen europäischen Ligen über die Feiertage gespielt wird, haben die Teams in Deutschland die Möglichkeit, sich zu erholen und auf die Rückrunde vorzubereiten.

Enges Programm nach der Winterpause

Die kurze Winterpause könnte sich als entscheidend herausstellen, da nach dieser Phase ein dichtes Spielprogramm auf die Mannschaften wartet. Die sogenannte „englische Woche“ in der Bundesliga bedeutet für viele Teams bis zu drei Spiele innerhalb von acht Tagen. Dies gilt insbesondere für die Champions-League-Teilnehmer, die gleich drei englische Wochen in Folge absolvieren müssen. Die Regeneration während der Winterpause wird daher für alle Teams von großer Bedeutung sein.