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Galatasaray Istanbul hat sich zum vierten Mal nacheinander die Meisterschaft in der Türkei gesichert. Dem Champions-League-Achtelfinalisten reichte am Samstag ein turbulentes 4:2 gegen Antalyaspor, um den 26. Titel der Vereinsgeschichte schon vor dem vorletzten Spieltag perfekt zu machen.

Osimhen dreht die Partie
Vor heimischer Kulisse lag Galatasaray gegen den Abstiegsbedrohten zunächst zweimal zurück, setzte sich am Ende aber dank Victor Osimhen durch. Der nigerianische Torjäger traf in der 66. und 88. Minute und machte die Wende nach den beiden Führungstreffern von Soner Dikmen klar, der Antalyaspor in der 45.+3 und 62. Minute jeweils in Front gebracht hatte. Zuvor hatte Mario Lemina in der 56. Minute zum 1:1 ausgeglichen, ehe Kaan Ayhan in der 90.+5 den Endstand herstellte.
Sané und Gündogan feiern den ersten Titel
In der Startelf der Gastgeber standen neben Leroy Sané auch Ex-DFB-Kapitän Ilkay Gündogan sowie der gebürtige Kölner Ismail Jakobs. Für Sané, der im vergangenen Sommer vom FC Bayern in die Türkei gewechselt war, ist es in seiner ersten Saison bei Galatasaray wie auch für Gündogan der erste Titel. Der 30 Jahre alte Flügelspieler brachte es bislang auf sieben Ligatreffer, wurde am Samstag aber wie Gündogan bereits zur Halbzeit ausgewechselt und verpasste damit das Comeback seines Teams auf dem Platz.
Der zweite Matchball sitzt
Nach der 1:4-Niederlage bei Samsunspor in der Vorwoche nutzte Galatasaray diesmal den zweiten Meister-Matchball. Mit dem Sieg über Antalyaspor machte der Klub den Titelgewinn bereits vorzeitig klar und krönte sich erneut zum türkischen Meister.