MLS heute – Messi führt Inter Miami mit Rekord zum Sieg

Lionel Messi hat Inter Miami in der MLS zurück auf Kurs gebracht und zugleich einen weiteren Meilenstein gesetzt. Beim 4:2-Erfolg beim FC Toronto verbuchte der Argentinier ein Tor und zwei Vorlagen und erreichte als erster Profi überhaupt die Marke von 100 MLS-Scorerpunkten in nur 64 Spielen.

Luis Suárez, German Berterame und Lionel Messi von Inter Miami CF bejubeln gemeinsam den Treffer zum 2:0 im MLS-Spiel beim Toronto FC am 9. Mai 2026 im BMO Field in Toronto. Mark Blinch / Getty Images
Luis Suárez, German Berterame und Lionel Messi von Inter Miami CF bejubeln gemeinsam den Treffer zum 2:0 im MLS-Spiel beim Toronto FC am 9. Mai 2026 im BMO Field in Toronto. Mark Blinch / Getty Images

Messi stellt MLS-Rekord auf

Mit seinen 59 Treffern und 41 Assists benötigte der Weltmeister deutlich weniger Einsätze als die bisherige Bestmarke. Diese hatte der ehemalige Toronto-Profi Sebastian Giovinco gehalten, der für 100 Scorerpunkte 95 Partien brauchte. Auf Rang drei der ewigen MLS-Liste steht Robbie Keane von LA Galaxy, der dafür 96 Spiele brauchte.

Messis Spieldaten 2025/2026

Für Messi war es zugleich das neunte Saisontor im elften Einsatz. Titelverteidiger Miami hatte zuvor zwei Partien lang keinen Sieg eingefahren, meldete sich nun aber mit dem sechsten Dreier im zwölften Saisonspiel zurück und kletterte in der Eastern Conference auf Platz zwei hinter Nashville SC.

De Paul trifft, Messi legt nach

Die Führung für die Gäste besorgte Messis Landsmann Rodrigo De Paul in der 44. Minute kurz vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel spielte Miami weiter zielstrebig nach vorn, wobei Messi zunächst Luis Suárez zum 2:0 in der 56. Minute bediente und anschließend auch Sergio Reguilóns Treffer in der 73. Minute vorbereitete. Zwei Minuten später machte der Kapitän dann selbst das vierte Inter-Tor perfekt.

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Toronto kam erst in der Schlussphase durch Emilio Aristizábal noch einmal heran. Der Angreifer traf in der 82. und 90. Minute, mehr als Ergebniskosmetik war das für die Hausherren aber nicht mehr.