Frauen-Fußball Bundesliga plant Investitionen bis zu 800 Millionen
Die Frauen-Bundesliga plant nach den gescheiterten Gesprächen mit dem DFB einen eigenständigen Wachstumsschub und will in den nächsten acht Jahren rund 700 bis 800 Millionen Euro investieren. Präsidentin Katharina Kiel kritisierte, dass der DFB nur etwa 60 Millionen Euro vorgesehen habe, und sieht die Liga nun auf Kurs, den Spielbetrieb ab 2027/28 selbst zu organisieren.
Als Vorbild und Warnung zugleich dient der Blick nach England: Die Women’s Super League zeigt für Kiel sowohl den Nutzen mutiger Entwicklungen als auch die Risiken starker Investorenabhängigkeit. Die FBL will daher wachsen, ohne ihre Eigenständigkeit zu verlieren.
