Rodri hebt den WM-Pokal neben US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino, nachdem Spanien das Finale 2026 gegen Argentinien gewonnen hat. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

Del Bosque: Spaniens Trainerqualität wichtiger Faktor

Vicente del Bosque sieht in der Ausbildung spanischer Trainer einen entscheidenden Baustein für den Erfolg des spanischen Fußballs und traut seinem Heimatland deshalb auch den zweiten WM-Titel zu. Der Weltmeistercoach von 2010 verweist dabei auf die schiere Anzahl spanischer Übungsleiter, die international auf höchstem Niveau arbeiten. Spanische Trainer prägen Europas Topligen „Spaniens Fußball ist in …

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Pau Cubarsí, Rodri und Unai Simón posieren nach dem WM-Finale 2026 mit ihren Auszeichnungen im MetLife Stadium in East Rutherford. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

70 Mio EUR? Spanischer Weltmeister Rodri von Manchester City zu Real Madrid?

Real Madrid soll laut Medienberichten konkrete Gespräche mit dem Beraterteam von Weltmeister-Kapitän Rodri geführt haben, wobei ein langfristiger Vertrag bis 2030 sowie eine Ablöse von rund 70 Millionen Euro im Raum stehen. Aus Spanien gibt es jedoch widersprüchliche Signale, da der Sechser laut AS nicht zwangsläufig ins taktische Konzept von Neu-Trainer José Mourinho passe. Unabhängig davon besteht bei den seit dem Kroos-Abgang titellosen Königlichen weiterhin akuter Bedarf im zentralen Mittelfeld, auch wenn Rodris Knieprobleme seit September 2024 ein Risikofaktor bleiben.

Feuerwerk nach den Nationalhymnen vor dem WM-Finale 2026 zwischen Spanien und Argentinien am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium in East Rutherford. (Kevin C. Cox / Getty Images North America via Getty Images)

Finale der Fußball-Weltmeisterschaft mit Fußball TV-Rekord in den USA – 66,4 Mio. Zuschauer

Das WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n.V.) sorgte in den USA für einen neuen Zuschauerrekord im Fußball: 66,4 Millionen Menschen verfolgten die Partie über Fox (42,5 Mio.) und Telemundo (23,9 Mio.) und übertrafen damit deutlich den bisherigen Bestwert des Achtelfinals USA gegen Belgien (50,1 Mio.). Damit ist das Finale die reichweitenstärkste US-Sportsendung außerhalb der NFL seit den Olympischen Winterspielen 1994 (Kerrigan-Harding-Duell, 110,5 Mio.), bleibt aber weit hinter dem Super Bowl 2025 (127,7 Mio.) zurück.

Schiedsrichter Joao Pinheiro zeigt Breel Embolo (#7) aus der Schweiz während des Viertelfinalspiels der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 zwischen Argentinien und der Schweiz im Kansas City Stadium am 11. Juli 2026 in Kansas City, Missouri, die rote Karte

Platzverweis im WM-Viertelfinale: Erstmals äußert sich Embolo nach seiner Schwalbe

Wochen nach seinem Platzverweis im WM-Viertelfinale gegen Argentinien, der das Schweizer Ausscheiden besiegelte, hat sich Breel Embolo erstmals via Instagram geäußert – allerdings ohne Reue oder Entschuldigung für sein Verhalten. Der Angreifer war nach einer Schwalbe mit Gelb-Rot vom Platz geflogen und sprach stattdessen von Enttäuschung sowie dem Willen, gestärkt zurückzukommen. Kritiker wie die NZZ und Mats Hummels hatten sein Verhalten scharf verurteilt, während Nationaltrainer Murat Yakin Verständnis zeigte.

FIFA-Kritiker Matthäus beklagt Fall Balogun war "Verrat am Fußball" (Screenshot RTL Video)

FIFA-Kritiker Matthäus beklagt Fall Balogun war „Verrat am Fußball“

Lothar Matthäus übt in seiner Sport-Bild-Kolumne scharfe Kritik an der FIFA und wirft dem Verband vor, den Fußball verkauft zu haben – besonders der Fall Balogun, bei dem eine Rote Karte nach einem Trump-Anruf bei Infantino zurückgenommen wurde, sei ein Verrat am Fairplay. Zudem bemängelt er die Amerikanisierung und Kommerzialisierung der WM, etwa durch unnötige Trinkpausen, eine zu lange Halbzeitshow und überteuerte Ticketpreise. Trotz seiner deutlichen Kritik zeigt sich Matthäus mit Blick auf die künftige Aufstockung auf 64 Teams versöhnlich.

Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni geht nach der Übergabe seiner Silbermedaille am WM-Pokal vorbei. Im Finale der Weltmeisterschaft 2026 unterlag seine Mannschaft am 19. Juli 2026 im Stadion von East Rutherford in New Jersey dem Weltmeister Spanien. David Ramos / Getty Images

Cry for me Argentina: Messi und Trainer Scaloni weinten hemmungslos

Nach der WM-Finalniederlage gegen Spanien zeigten sich sowohl Nationaltrainer Lionel Scaloni als auch Superstar Lionel Messi zutiefst emotional und konnten ihre Tränen nicht zurückhalten. Scaloni brach seine Pressekonferenz unter Tränen vorzeitig ab, nachdem er nachdenkliche Worte zur ungewissen Zukunft des Teams gefunden hatte, während Messi bereits direkt nach dem Abpfiff vor der Fankurve weinend zusammenbrach. Die emotionalen Bilder aus dem MetLife Stadion gingen um die Welt.

Pau Cubarsí, Rodri und Unai Simón posieren nach dem WM-Finale 2026 mit ihren Auszeichnungen im MetLife Stadium in East Rutherford. (Carl Recine / Getty Images North America via Getty Images)

Spanien beherrscht die Fußballwelt: Was Deutschland von den Weltmeistern lernen muss!

Spanien ist nach dem WM-Titel der Männer (1:0 im Finale gegen Argentinien) und dem der Frauen 2023 amtierender Weltmeister in beiden Bereichen, was den deutschen Fußball zur Selbstreflexion zwingt. Experten wie Berti Vogts und Barça-Nachwuchstrainer Jordi Font sehen den Schlüssel zum spanischen Erfolg in der individuellen technischen Ausbildung junger Spieler (Stichwort La Masia) sowie einer einheitlichen Spielphilosophie von der Jugend bis zur A-Nationalmannschaft. Zusätzlich profitiert Trainer Luis de la Fuente von langjährigem Vertrauen und enger Bindung zu seinen Spielern aus gemeinsamer Nachwuchsarbeit.

Kylian Mbappe wird nach dem 2:0-Sieg Frankreichs im Viertelfinale der WM 2026 gegen Marokko von Juergen Klopp beglueckwuenscht, am 9. Juli im Boston Stadium. (Lars Baron / Getty Images North America via Getty Images)

Klopps DFB-Neustart: Weltmeister Spanien als Vorbild?

Nach Spaniens Weltmeistertitel entbrennt beim DFB eine Debatte über den richtigen Neuaufbau-Kurs, noch bevor Jürgen Klopp offiziell als Bundestrainer sein Amt antritt. Während Experten wie Lothar Matthäus die spanische Führungskultur und Spielmentalität als Vorbild für Deutschland preisen, mahnen Klopp und Thomas Müller zur Vorsicht: Spaniens Erfolg sei das Ergebnis jahrelanger konsequenter Entwicklung und nicht einfach kopierbar.

Der frühere Weltmeister Thomas Müller, inzwischen für die Vancouver Whitecaps FC in der nordamerikanischen Major League Soccer am Ball, behauptet den Ball im Zweikampf mit Paxten Aaronson von den Colorado Rapids. Die MLS-Partie fand am 25. April 2026 im BC Place in Vancouver statt. (Elizabeth Ruiz Ruiz / Getty Images North America via Getty Images)

Major League Soccer nach der WM: Alles Messi, oder was?

Die MLS startet nach der WM-Pause wieder, doch ihr größter Star Lionel Messi fehlt zunächst verletzungs- bzw. erholungsbedingt nach dem Finaleinsatz mit Argentinien, während Neuzugänge wie Lewandowski und Griezmann bereits ihr Debüt geben. Ligachef Don Garber betont trotzdem Messis immense wirtschaftliche und imagebildende Bedeutung für die Liga, die weiterhin zwischen Startransfers und dem Vorwurf kämpft, eine Rentnerliga zu sein.