Julian Brandt von Borussia Dortmund wartet am 17. Februar 2026 im BVB Stadion Dortmund auf den Anpfiff des Champions-League-Playoff-Hinspiels zwischen Borussia Dortmund und Atalanta BC. Foto: Pau Barrena / Getty Images

BVB News: Lob für Julian Brandt: Eine große Karriere

Julian Brandt erreichte beim 3:2 gegen den HSV sein 300. Spiel für Borussia Dortmund, wurde jedoch nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff eingewechselt und kam nicht mehr zu einer Ballberührung. Trainer Niko Kovac entschuldigte sich öffentlich für die knapp bemessene Einwechslung, lobte Brandts Leistungen für den Klub und hofft, dem 29-Jährigen vor dessen Vertragsende im Sommer noch mehr Einsatzzeiten zu geben.

Serge Gnabry von FC Bayern München bejubelt seinen Treffer zum 2:0 mit den Teamkollegen im Bundesliga-Spiel gegen 1. FC Union Berlin in der Allianz Arena am 21. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images

Bundesliga heute: F Bayern München fühlt sich bereit – Ruhe vor dem Sturm

Der FC Bayern reist gestärkt in die Crunchtime: der klare 4:0-Sieg gegen Union Berlin, eine in Form befindliche Offensive und die Bundesliga-Führung (+9) geben Selbstvertrauen für die anstehenden Duelle mit Real Madrid und das DFB-Pokal-Halbfinale gegen Bayer Leverkusen. Personell entspannt sich die Lage mit der erwarteten Rückkehr von Manuel Neuer, Jamal Musiala und Alphonso Davies im April und einer kurzfristigen Pause für Harry Kane, doch die Länderspielpause bleibt ein Risiko für Verletzungen und Aleksandar Pavlovic ist wegen Hüftbeschwerden fraglich.

Mario Basler wird am 25. September 2016 vor dem Bundesliga-Spiel zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem FC Schalke 04 in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena in Sinsheim gesehen. Foto: Alexander Scheuber / Bongarts via Getty Images

BR24 Sport: Mario Basler greift Bundestrainer Nagelsmann an: „Völlig unglaubwürdig“

Mario Basler fährt in der Bayern‑1‑Sendung Heute im Stadion schwere Geschütze gegen Bundestrainer Julian Nagelsmann auf, bezeichnet dessen Kaderpolitik als völlig unglaubwürdig und kritisiert vor allem die Nominierungen von Antonio Rüdiger (nur auf Bewährung) und Leroy Sané (kein CL‑Einsatz) als absolute Schweinerei. Zudem attackiert er den DFB, kündigt an, seine Lizenz‑Mitgliedschaft zu beenden, zweifelt an Nagelsmanns Autorität und spekuliert über einen möglichen Rücktritt nach der WM, lobt gleichzeitig Bayern‑Trainer Vincent Kompany und sieht die deutsche Mannschaft mit dem aktuellen Kader allenfalls als Viertelfinal‑Kandidat.

Mario Götze von Eintracht Frankfurt ist am 14. Februar 2026 beim Bundesliga-Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach im Deutsche Bank Park in Frankfurt am Main im Einsatz. Foto: Fabio Deinert / Getty Images

Eintracht Frankfurt: Weltmeister Mario Götze aus Bundesliga-Kader gestrichen!

Eintracht-Trainer Albert Riera hat Mario Götze überraschend nicht in den 20-Mann-Kader fürs Auswärtsspiel in Mainz berufen, obwohl der Weltmeister nicht verletzt ist — laut Verein liegen die Gründe überwiegend im sportlichen Bereich und in der taktischen Kaderwahl. Die Rückkehr von Younes Ebnoutalib und Can Uzun zwang zu harten Entscheidungen; Götze saß schon in den beiden vorherigen Partien jeweils 90 Minuten auf der Bank. Parallel dazu laufen weit fortgeschrittene Vertragsverhandlungen über eine Verlängerung um voraussichtlich ein Jahr, die durch die Nichtberücksichtigung offenbar nicht gefährdet sind.

Serhou Guirassy von Borussia Dortmund wird am 21. März 2026 beim Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Hamburger SV im Signal Iduna Park in Dortmund von Jordan Torunarigha des Hamburger SV bedrängt. Foto: Dean Mouhtaropoulos / Getty Images

Fußball heute: Dortmund dreht nach „deutlicher“ Halbzeitansprache das Spiel gegen den HSV

Borussia Dortmund wandelte ein 0:2 gegen den Hamburger SV noch in ein 3:2 um – Ramy Bensebaini verwandelte zwei Elfmeter, Serhou Guirassy traf zum zwischenzeitlichen 2:2. Trainer Niko Kovač sprach von einer „deutlichen“ Halbzeitansprache und forderte mehr Konstanz, Sportdirektor Sebastian Kehl lobte vor allem die starke zweite Halbzeit. Trotz des Sieges und 61 Punkten bleibt die Saison wegen des Ausscheidens im DFB‑Pokal und der Champions League nur begrenzt zufriedenstellend; Kehl ordnete das Ergebnis realistisch im Meisterschaftsrennen (Bayern 70) ein.

Alexander Blessin, Cheftrainer des FC St. Pauli, gibt am 14. Februar 2026 in der BayArena in Leverkusen vor dem Bundesliga-Spiel zwischen Bayer 04 Leverkusen und dem FC St. Pauli ein Interview. Foto: Christof Koepsel / Getty Images

FC St. Pauli Trainer Blessin zur WM 2026 Debatte: Das ist doch berechtigt

Alexander Blessin hat als erster Bundesliga-Trainer eine frühzeitige Debatte zur WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) angestoßen und gefordert, Menschenrechte, Sicherheit und organisatorische Verantwortung nicht erst während des Turniers, sondern bereits im Vorfeld zu klären, wobei er auf die Probleme von Russland 2018 und Katar 2022 verwies.
St. Pauli-Präsident Oke Göttlich regte ein Nachdenken über einen möglichen Boykott an, betonte aber, er wolle vor allem Denkanstöße geben; der DFB lehnte einen Boykott ab und DFB-Präsident Bernd Neuendorf kritisierte Göttlich, während Göttlich eine klare Positionierung des Verbands vor dem Turnierstart fordert.

Said El Mala vom 1. FC Köln wartet an der Seitenlinie neben Cheftrainer Lukas Kwasniok während des Bundesliga-Spiels gegen den FC St. Pauli im RheinEnergieStadion am 6. Dezember 2025 in Köln. Lars Baron / Getty Images

1. FC Köln: Trainer Lukas Kwasniok vor dem Aus

Nach dem wilden 3:3 im 100. Rheinderby gegen Gladbach steht Lukas Kwasniok beim 1. FC Köln sichtbar unter Druck; er kündigte an, um diesen verdammten Job hier zu kämpfen, während Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler ein klares Bekenntnis vermied und ein ergebnisoffenes Gespräch ankündigte. Eric Martels später Kopfball (84.) sicherte immerhin einen Punkt, doch der FC steckt weiter im Tabellenkeller – sieben Spiele ohne Sieg und nur zwei Dreier aus den letzten 18 Partien unterstreichen die Formkrise und lassen Kwasnioks Zukunft offen.

Maximilian Beier von Borussia Dortmund gestikuliert emotional während des Bundesliga-Spiels gegen den FC Bayern München im Signal Iduna Park am 28. Februar 2026 in Dortmund. Pau Barrena / Getty Images

BVB News: Nach Beiers Nicht-Nominierung – Trainer Kovac zeigt wenig Verständnis

Niko Kovac zeigte nach dem 3:2 gegen den HSV deutliches Unverständnis über die Nicht‑Nominierung von Maximilian Beier und sagte: „Ich persönlich hätte ihn mitgenommen.“ Der 23‑Jährige hatte unter anderem zwei Elfmeter herausgeholt und gilt für Kovac als WM‑tauglicher Spieler, doch die Entscheidung liegt bei Bundestrainer Julian Nagelsmann, der Beier (wie auch Karim Adeyemi) für die März‑Länderspiele nicht berief, stattdessen aber Nico Schlotterbeck, Waldemar Anton und Felix Nmecha nominiert hat.

Serge Gnabry von FC Bayern München bejubelt seinen Treffer zum 2:0 mit den Teamkollegen im Bundesliga-Spiel gegen 1. FC Union Berlin in der Allianz Arena am 21. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images

Bundesliga Spieler des Tages: Nationalspieler Serge Gnabry vom FC Bayern München)

Serge Gnabry erzielte beim souveränen 4:0 gegen Union Berlin zwei Treffer, prägte als Ersatz auf der Zehn das Offensivspiel und erhielt dafür Lob von Teamkollegen wie Joshua Kimmich. Die bis 2028 verlängerte Vertragsbindung gibt dem Klub Planungssicherheit; Trainer Vincent Kompany und Sportdirektor Christoph Freund betonten seine Bedeutung, mahnten aber zugleich zur richtigen Belastungssteuerung.

DORTMUND, DEUTSCHLAND – 21. MÄRZ: Ramy Bensebaini von Borussia Dortmund jubelt nach dem dritten Tor seiner Mannschaft während des Bundesligaspiels zwischen Borussia Dortmund und dem Hamburger SV im Signal Iduna Park am 21. März 2026 in Dortmund, Deutschland. (Foto: Dean Mouhtaropoulos/Getty Images)

Fußball heute Ergebnis: Drei Elfmeter – BVB erkämpft spät den Sieg gegen den HSV

Borussia Dortmund drehte einen 0:2-Pausenrückstand gegen den HSV in einer turbulenten Schlussphase noch zum 3:2, wobei der Schiedsrichter mit drei Strafstößen die Partie entschied. Ramy Bensebaini verwandelte einen Foulelfmeter (73.) und einen Handelfmeter (84.), Fábio Silva traf zum zwischenzeitlichen Ausgleich (78.), während Felix Nmecha kurz vor der Pause einen Elfmeter verschoss — ein wichtiger Dreier für den BVB, ein harter Rückschlag für den HSV im Abstiegskampf.