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Hervé Renard hat sein erneutes Aus als Nationaltrainer Saudi-Arabiens selbst öffentlich gemacht. Der Franzose bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass der Verband ihn rund zwei Monate vor dem WM-Start in den USA, Mexiko und Kanada von seinen Aufgaben entbunden habe. Damit endet seine zweite Amtszeit beim dreimaligen Asienmeister nach 18 Monaten. In der Gruppe H trifft der künftige Ausrichter der Endrunde 2034 auf Uruguay, Spanien und Kap Verde.

Renard verweist auf WM-Stolz
„Ja“, sagte der 57-Jährige auf die Frage nach seiner Freistellung. Renard ordnete das Ende seiner Mission mit nüchternen Worten ein: „So ist der Fußball. Saudi-Arabien hat sich sieben Mal für die Weltmeisterschaft qualifiziert, davon zwei Mal mit mir“, erklärte er. „Und es gibt nur einen einzigen Trainer, der sowohl die Qualifikation als auch die Weltmeisterschaft geschafft hat, und das bin ich, im Jahr 2022. Zumindest bleibt mir dieser Stolz“.
Bereits zweite Trennung nach der Katar-WM
Renard hatte Saudi-Arabien erstmals 2019 übernommen und die Mannschaft zur Endrunde 2022 in Katar geführt. Dort absolvierte das Team seine insgesamt sechste WM-Teilnahme, schied jedoch als Gruppenletzter in der Vorrunde aus. Wenige Wochen später wurde der frühere Nationalcoach wieder von seinen Aufgaben entbunden. Im Oktober 2024 kehrte er als Nachfolger seines eigenen Nachfolgers Roberto Mancini zurück.
Donis wohl neuer Mann für Nordamerika
Laut AFP soll nun der ehemalige griechische Nationalspieler Georgios Donis das saudische Team beim Großevent in Nordamerika betreuen, das erstmals mit 48 Nationen ausgetragen wird. In der Gruppe H trifft der künftige Ausrichter der Endrunde 2034 auf Uruguay, Spanien und Kap Verde.