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Die DFB-Frauen starten gegen Slowenien in die WM-Qualifikation – und damit beginnt die WM-2027 Mission mit dem ersten Länderspiel. Bundestrainer Christian Wück will den nächsten Entwicklungsschritt sehen, obwohl die Mannschaft personell angeschlagen anreist. Kapitänin Giulia Gwinn und Stürmerin Carlotta Wamser fordern klare Zielstrebigkeit: „Nichts zählt außer ein Sieg“. Gleichzeitig zwingt die muskuläre Verletzung von Klara Bühl das Team zu kurzfristigen Umstellungen in der Offensive.

DFB-Frauen gegen Slowenien: Auftakt zur WM-Quali
Am Dienstag um 17.45 Uhr (ARD) erwartet Deutschland das Auftaktspiel gegen Slowenien in Dresden – der erste Schritt auf dem Weg zur WM-Endrunde 2027 in Brasilien. Die Begegnung markiert den offiziellen Start der WM-Qualifikation und soll der DFB-Auswahl Selbstvertrauen geben. Kapitänin Giulia Gwinn machte vor dem Anpfiff die Marschroute deutlich: „Wir haben ein großes Ziel vor Augen jetzt. Es ist immer cool, wenn es Spiele sind, in denen es um etwas geht.“ Die Partie gegen Slowenien bietet die Chance, frühzeitig Spielpraxis, Torgefahr und Stabilität in Angriff und Mittelfeld zu demonstrieren.
Personalsorgen: Bühl fällt mit muskulärer Verletzung aus
Der Ausfall von Klara Bühl trifft die Planungen des Trainerstabs hart. Die 25-Jährige vom Double-Gewinner Bayern München zog sich am Sonntag im Training in Frankfurt eine muskuläre Verletzung zu und reiste nicht nach Dresden, sondern zurück in die bayrische Landeshauptstadt. Bundestrainer Wück kommentierte den Vorfall nüchtern: Es tue „natürlich sehr weh“, dass Bühl ausfalle. Dennoch betonte er, man habe „genug Qualität auf dem Platz haben, um auf dieser Position Gefahr auszustrahlen“.
Die personellen Lücken in der Offensive sind nicht neu: Selina Cerci (TSG Hoffenheim) musste bereits kurzfristig verletzungsbedingt absagen, Giovanna Hoffmann (RB Leipzig) befindet sich noch in der Reha nach einem Kreuzbandriss. Hinzu kommt die offene Frage, wer nach dem Abschied von Alexandra Popp verlässlich für Tore sorgt; Lea Schüller durchlebt derzeit ein Formtief bei Manchester United. Diese Kombination aus Diagnose, Ausfallzeit und fehlender Konstanz in der Spitze stellt die Mannschaft vor taktische Herausforderungen.
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Trainerstrategie und Newcomer: Wück fordert nächsten Schritt
Christian Wück setzt trotz der Ausfälle auf Qualität und die Chance für andere Spielerinnen, Verantwortung zu übernehmen. Zwei Neuentdeckungen im Kader sind Jella Veit (Eintracht Frankfurt) und Larissa Mühlhaus (Werder Bremen), die als Newcomer Gelegenheit erhalten, sich in der Nationalmannschaft zu etablieren. Wück fordert von seinem Team, die Lücke zu Spanien und anderen Top-Nationen weiter zu schließen: „Wir wollen diese Lücke, die wir noch haben zu Spanien oder zu anderen Top-Nationen, weiter schließen“.
Sportdirektorin Nia Künzer unterstreicht die übergeordneten Ziele: „Wir wissen, dass wir noch höhere Ziele haben, auch gerne mal wieder einen Titel gewinnen wollen.“ Gleichwohl bleibt die unmittelbare Priorität klar: Zuerst gilt es, das WM-Ticket zu sichern und das „am besten ohne Umwege“. Beim Blick auf die Qualifikationsgruppe A4 lauern mit Norwegen (Samstag, 18.00 Uhr/ZDF-Livestream) und Österreich weitere anspruchsvolle Aufgaben, die sofortige Torgefahr und defensive Stabilität verlangen.