Die iranische Nationalmannschaft will trotz der weiter unklaren Visa-Lage am Wochenende ihr WM-Basislager ansteuern. Verbandspräsident Mehdi Taj kündigte am Dienstag an, dass am Samstag zunächst ein Flug nach Spanien geplant sei, von wo aus es weiter zum Turnier-Quartier im mexikanischen Tijuana gehen soll.

Zwischen Spanien und Mexiko
Nach Tajs Angaben werde die Delegation in den kommenden Tagen „ein mexikanisches Visum erhalten, und dann wird uns schnell ein US-Visum ausgestellt“. Das WM-Quartier soll nun in Mexiko bezogen werden, nachdem ursprünglich ein Camp in Tucson im US-Bundesstaat Arizona vorgesehen war. Die drei Vorrundenspiele finden allerdings in den USA statt.
Krieg und wirtschaftliche Probleme erschweren die Vorbereitung
Die sportlichen Pläne mussten die Iraner mehrfach anpassen. „Die Lage im Land und insbesondere der Krieg haben all unsere Pläne über den Haufen geworfen“, erklärte Taj. Er verwies zudem auf „finanzielle Schwierigkeiten“, die aus der Wirtschaftskrise im Land und vor allem aus der starken Abwertung der nationalen Währung gegenüber dem Dollar entstanden seien.
Die Mannschaft bereitet sich derzeit in der Türkei vor und bestreitet am Donnerstag in Antalya noch ein Testspiel gegen Mali.