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WM-Auslosung ohne Iran: Visumstreit sorgt für diplomatische Schärfe
Die Auslosung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA steht bevor – doch ein Team bleibt demonstrativ fern. Der iranische Fußballverband kündigte an, der Zeremonie in Washington D.C. fernzubleiben. Grund dafür ist ein diplomatischer Eklat: Mehreren Mitgliedern der Delegation, darunter offenbar auch der Verbandspräsident, wurde das Visum durch die Trump-Regierung verweigert. Die USA sind gemeinsam mit Kanada und Mexiko Gastgeber des erstmals 48 Mannschaften umfassenden Turniers. Der Iran liegt dabei in Lostopf 2 und könnte durchaus auch auf Deutschland in der WM 2026 Vorrunde treffen.

Politisches Signal statt sportlicher Teilnahme
Der Boykott der Auslosung durch den Iran ist mehr als nur eine organisatorische Entscheidung. Laut Verbandssprecher, der im staatlichen Fernsehen zitiert wurde, habe man der FIFA klargemacht, dass die Visaverweigerung „nichts mit Sport zu tun“ habe. Damit wird deutlich: Der Iran versteht die US-Entscheidung als politisches Signal – und reagiert entsprechend öffentlichkeitswirksam.

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Visum verweigert: Besonders der Verbandspräsident betroffen
Besonders brisant: Nach Berichten lokaler Medien soll ausgerechnet dem Präsidenten des iranischen Fußballverbands die Einreise verweigert worden sein. In diplomatischen Kreisen ist das ein deutliches Zeichen. Die US-Behörden äußerten sich bislang nicht offiziell zu den Gründen, doch der Vorfall zeigt erneut, wie stark sportliche Großereignisse wie eine WM mit internationalen Spannungen aufgeladen sein können.
Die Weltmeisterschaft 2026 markiert mit 48 Teilnehmern ein neues Kapitel in der Turniergeschichte. Zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli wird in Nordamerika gekickt – Austragungsländer sind neben den USA auch Kanada und Mexiko. Die Auslosung ist traditionell ein wichtiger Schritt im Vorfeld – doch der Iran wird diesmal nicht live dabei sein. Welche Auswirkungen das für das Team selbst haben wird, bleibt abzuwarten.