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Der 34. Spieltag lieferte reichlich Zahlenstoff für den Bundesliga-Abschluss. Wolfsburg rettete sich mit einer starken Schlussspurt-Phase noch auf Rang 16 und geht nach 2018 und 2017 zum dritten Mal in die Relegation, in der die Niedersachsen bislang jeweils die Oberhand behielten. Auch der FC St. Pauli schrieb mit Blick auf die Tabelle eine bemerkenswerte Statistik fort.

Wolfsburg mit neuem Relegationskapitel
Der VfL punktete in vier der vergangenen fünf Partien und verschaffte sich damit den Weg in die Entscheidungsspiele um den Klassenverbleib. Für die Wölfe ist es nach 2018 und 2017 bereits der dritte Gang in die Relegation, und bislang endete dieses Format für sie immer erfolgreich, damals gegen Braunschweig und Kiel.
Bei den Kiezkickern hat sich der letzte Tabellenplatz als fast schon vertrautes Terrain erwiesen. In der Hälfte ihrer zehn Bundesliga-Spielzeiten schlossen sie als Schlusslicht ab, kein anderer Klub beendete eine Saison in der Bundesliga häufiger auf Rang 18 als der FC St. Pauli.
Kane zieht davon, Bayern stellt Rekordmarke auf
Auch im Rennen um die Torjägerkrone fielen die Abstände ungewöhnlich groß aus. Harry Kane kam am Ende auf 36 Treffer und lag damit 17 Tore vor Deniz Undav, der mit 19 Toren Zweiter wurde. Einen so deutlichen Vorsprung des besten Schützen auf den Verfolger hatte es zuletzt in der Saison 1971/72 gegeben, als Gerd Müller 18 Tore vor Klaus Fischer und Hans Walitza lag.
Der FC Bayern beendete die Spielzeit zudem mit 89 Punkten und damit mit der viertbesten Bundesliga-Saison aller Zeiten. Nur zweimal sammelten die Münchner selbst noch mehr Zähler, einmal kam auch Bayer Leverkusen auf eine bessere Bilanz, jeweils mit 91 beziehungsweise 90 Punkten.
Die Bundesliga Tabelle
Europa League
Relegationsplatz
Abstieg in die 2.Liga
Europa-Conference-League-Play-offs
Burkardt setzt den Schlusspunkt
Den letzten Treffer dieser Bundesliga-Saison markierte Jonathan Burkardt, der das 990. Tor des Spieljahres erzielte.