FIFA WM 2026 wird zur Mega WM: 3 WM-Eröffnungsfeiern an 2 Tagen

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 startet mit einer Premiere: Erstmals in der Geschichte der Endrunde gibt es gleich drei WM-Eröffnungsfeiern. Die Zeremonien steigen am 11. und 12. Juni jeweils vor den Auftaktspielen der Gastgeber USA, Kanada und Mexiko, wie die FIFA in der Nacht zu Samstag mitteilte.

Blick ins Banorte-Stadion in Mexiko-Stadt während der Aufstellung der Spieler beim Viertelfinale-Hinspiel der Liga MX zwischen Club América und Pumas UNAM (Torneo Clausura 2026) am 3. Mai 2026. Manuel Velasquez / Getty Images
Blick ins Banorte-Stadion in Mexiko-Stadt während der Aufstellung der Spieler beim Viertelfinale-Hinspiel der Liga MX zwischen Club América und Pumas UNAM (Torneo Clausura 2026) am 3. Mai 2026. Manuel Velasquez / Getty Images

Auftakt in Mexiko-Stadt

Los geht es zunächst in Mexiko-Stadt. Dort beginnt das Turnier am 11. Juni mit der Partie Mexiko gegen Südafrika. 90 Minuten vor dem Anpfiff sollen im Aztekenstadion unter anderem der kolumbianische Reggaeton-Star J Balvin und die spanisch-mexikanische Sängerin Belinda auftreten.

FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte dazu: „Die Feierlichkeiten starten zunächst in Mexiko-Stadt, bevor sie in den folgenden Tagen in Toronto und Los Angeles fortgesetzt werden“. Zudem sagte er: „Dabei werden Musik, Kultur und Fußball auf eine Weise verbunden, die zum einen die Eigenheiten jeder Nation und zum anderen die Einheit widerspiegelt, die dieses Turnier auszeichnet.“

Tänzerinnen und Tänzer bei der Eröffnungsfeier der UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2024 vor dem Spiel der Gruppe A zwischen Deutschland und Schottland in der Münchner Fußball-Arena am 14. Juni 2024 in München. (Foto: THOMAS KIENZLE / AFP)
Tänzerinnen und Tänzer bei der Eröffnungsfeier der UEFA-Fußball-Europameisterschaft 2024 vor dem Spiel der Gruppe A zwischen Deutschland und Schottland in der Münchner Fußball-Arena am 14. Juni 2024 in München. (Foto: THOMAS KIENZLE / AFP)

Toronto und Los Angeles folgen

Am 12. Juni erhält auch Kanada eine eigene Zeremonie. In Toronto empfangen die Gastgeber Bosnien-Herzegowina, begleitet von Auftritten von Nora Fatehi und Michael Bublé. Später am selben Tag sind die USA in Los Angeles gegen Paraguay gefordert.

Dort gehören Katy Perry, Rapper Future und die brasilianische Sängerin Anitta zum Programm. Infantino betonte, die Auswahl der Künstler solle zeigen, „welch kulturelle Vielfalt in den USA existiert und wie facettenreich die vielen Einwanderergruppen sind“: „Sie unterstreicht den enormen Einfluss des Landes auf Musik, Unterhaltung und Popkultur und ist ein Beispiel dafür, wie man dadurch die Menschen im ganzen Land zusammenbringen kann.“

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