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Im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League setzte sich ein entfesselter FC Arsenal im Emirates Stadium mit 2:0 durch und zerstörte die Hoffnungen von Bayer Leverkusen auf den Einzug ins Viertelfinale. Eberechi Eze (36.) und Declan Rice (63.) erzielten die Tore, während Leverkusen kaum echte Großchancen erspielte. Die Werkself muss weiter auf den ersten Champions-League-Viertelfinaleinzug seit 2002 warten.

Arsenal dominiert das Spiel im Emirates Stadium
Arsenal bestimmte den Spielverlauf von Beginn an und setzte Leverkusen mit hohem Pressing und gefährlichen Standards unter Dauerdruck. Die Gunners erzeugten immer wieder Gefahr durch ruhende Bälle und Kombinationen in den Strafraumzonen, sodass Bayer kaum zu Entlastungsangriffen kam. Nach dem 0:1 zur Halbzeit sorgte der Favorit nach der Pause früh für weitere Warnschüsse und machte das Spiel in der zweiten Halbzeit entscheidend klar.
Entscheidende Szenen: Eze-Traumtor und Rice kontert
Die Partie brachte zwei klare Momentaufnahmen, die das Ergebnis bestimmten: Eberechi Eze traf mit einem unhaltbaren Distanzschuss aus über 20 Metern zum 1:0 (36.), nachdem Janis Blaswich zuvor mehrfach gegen Leandro Trossard (16./29./32.) pariert hatte. Nach der Halbzeit setzten Trossard (49.) und Viktor Gyökeres (52.) erste Akzente, ehe Jarell Quansah kurz vor dem zweiten Gegentor noch klärte. Declan Rice fing anschließend einen Befreiungsschlag von Alejandro Grimaldo ab und schob das 2:0 (63.) überlegt ins Eck – die Entscheidung im Achtelfinal-Rückspiel.
Leverkusen ohne Durchschlagskraft, Blaswich herausragend
Bayer blieb im Spielverlauf offensiv harmlos und zeigte nicht den Mut aus dem Hinspiel, um Arsenal ernsthaft zu bedrängen. Torhüter Janis Blaswich hielt mehrfach stark, sprach nach dem Spiel von einem „komplett anderen Spiel als das Hinspiel“ und betonte, dass die Mannschaft trotz der Niederlage erhobenen Hauptes das Stadion verlassen könne. Trainer Kasper Hjulmand gratulierte Mikel Arteta fair zum Viertelfinaleinzug, während Leverkusen mit den Einwechslungen von Malik Tillman und Montrell Culbreath sowie dem späteren Einsatz von Kai Havertz (70.) versuchte, die Offensive zu beleben.
Personal, Chancen und letzte Szenen
Havertz, der früher für Bayer gespielt hat, nähert sich mit Arsenal dem großen Ziel, den Henkelpott nach Nord-London zu holen. Leverkusen erzeugte in der Schlussphase noch etwas Druck, doch die beste Gelegenheit vergab Christian Kofane spät in der Partie (87.), sodass der Spielstand bis zum Abpfiff Bestand hatte. Für die Werkself endet damit eine Königsklassen-Saison, in der das Viertelfinale weiter in weiter Ferne bleibt.