WM 2026 Playoffs – Nationalmannschaft des Irak beantragt Verlegung des WM-Playoffs

Die Nationalmannschaft des Irak hat eine Verlegung des WM-Playoffs im Rahmen der Internationalen WM 2026 Playoffs beantragt. Hintergrund ist nach Angaben des irakischen Verkehrsministeriums die Sperrung des Luftraums über dem Land während des Krieges. Die Partie ist für den 31. März (Ortszeit) in Monterrey/Mexiko angesetzt; Gegner wird Bolivien oder Suriname sein. Der Verband nennt zudem Visa‑ und Logistikprobleme sowie Reiseeinschränkungen für Trainer und Betreuer als Gründe.

FIFA präsentiert offizielles Fußball WM 2026 Poster
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WM 2026 Playoffs: Irak beantragt Verlegung

Der irakische Verband hat offiziell einen Antrag auf Verlegung der Playoff‑Partie gestellt, berichtete der britische Guardian. Die Maßnahme zielt direkt auf die Teilnahme am interkontinentalen Playoff-Turnier ab, in dem noch zwei Tickets für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada vergeben werden. Die Antragstellung folgt auf interne Informationen zur Luftverkehrsstrategie des Landes während der aktuellen Krise.

Grund: Luftraumsperrung und Sicherheitslage

Das Verkehrsministerium habe mitgeteilt, der Luftraum über dem Irak bleibe für die Dauer des Krieges gesperrt, so die Meldung. Etwa die Hälfte des Kaders befinde sich in Bagdad, zugleich erschweren die Sicherheitslage und eingeschränkte Flugverbindungen die normale Reiseplanung. Trainer Graham Arnold kann nach Angaben des Verbands die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) aufgrund der Luftraumsperrungen derzeit ebenfalls nicht verlassen.

FIFA‑Vorschlag und Reaktion des Trainerstabs

Laut Guardian unterbreitete die FIFA dem irakischen Verband zunächst den Vorschlag, die Mannschaft per rund 25‑stündiger Autofahrt in die Türkei zu bringen und von dort nach Mexiko fliegen zu lassen. Arnold habe dem Verband mitgeteilt, dass er seinen Spielern während des Krieges keine Reise auf dem Landweg gestatten werde. Damit stellte sich die irakische Führung öffentlich gegen die von der FIFA vorgeschlagene Logistiklösung.

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Visa‑ und Logistikprobleme; Kommunikation mit FIFA und AFC

Der irakische Verband wies außerdem darauf hin, dass mehrere diplomatische Vertretungen geschlossen seien, wodurch Spieler und Mitglieder des Betreuerstabs derzeit keine Einreisevisa für Mexiko erhalten können. „Die FIFA und der Asiatische Fußballverband (AFC) sind über jede Entwicklung in Bezug auf die Situation unserer Mannschaft vollständig informiert“, teilte der Verband mit. Das Ergebnis der Antragsprüfung bleibt vor dem geplanten Termin am 31. März abzuwarten.