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SC Freiburg Rekord: Vincenzo Grifo hat mit seinem Treffer gegen Bayer Leverkusen den Freiburger Torrekord eingestellt – und dabei auch Unterstützung von Joachim Löw erfahren. Grifo traf beim 3:3 (2:2) in der 34. Minute zum 105. Pflichtspiel-Tor für den Klub und steht nun gleichauf mit Nils Petersen. Vor dem Spiel hatte der 32-Jährige den früheren Bundestrainer in der Stadt getroffen; Löw habe ihm gesagt, er sei stolz auf ihn – Worte, die Grifo zu Herzen nahm. Das kurios entstandene Tor beendete zudem eine elf Spiele andauernde Torflaute des Flügelspielers.

Credit: Nderim Kaceli/LiveMedia
Grifo gleicht aus und stellt Freiburger Rekord ein
Vincenzo Grifo erzielte beim 3:3 gegen Vizemeister Bayer Leverkusen sein 105. Pflichtspiel-Tor für den SC Freiburg und ist damit gemeinsam mit Nils Petersen Rekordtorschütze des Klubs. Der Treffer fiel in der 34. Minute und trug entscheidend zum Unentschieden bei. Den Spielverlauf prägten viele Höhepunkte, dennoch blieb Grifos Erfolgserlebnis das zentrale Thema für die Breisgauer.
Kuriose Entstehung des Treffers
Der Treffer hatte eine ungewöhnliche Entstehung: Grifo gab zu, sich den Ball selbst angeschossen zu haben – „Nur so kann er reingehen“, kommentierte er trocken. Gleichzeitig betonte er, dass das Tor genauso gewollt gewesen sei. Nils Petersen, mit dem er nun den Rekord teilt, habe „nur ein kleines Lächeln im Gesicht“ gezeigt, worüber Grifo scherzte, dass es dem Mannschaftskollegen wohl nicht ganz geschmeckt habe.
Löw-Treffen als Motivationsschub
Vor dem Spiel traf Grifo den ehemaligen Bundestrainer Joachim Löw in der Stadt. „Ich habe Jogi in der Stadt getroffen“, berichtete Grifo, und weiter: „Er hat mir gesagt, dass er stolz auf mich ist. Ich habe mir seine Worte zu Herzen genommen.“ Diese Begegnung nennt Grifo als Motivation – sie habe ihm offenbar die nötige Leichtigkeit zurückgegeben, um wieder erfolgreich zu sein.
Trainer Schuster zum Ende der Durststrecke
Julian Schuster äußerte sich erleichtert über das Ende von Grifos Torflaute. „Er hat den Spielzug mit zwei wunderbaren Kontakten veredelt“, sagte der Freiburger Trainer. Schuster fügte hinzu: „Es hilft ihm sicher, dass das jetzt kein Thema mehr ist. Das gibt ihm vielleicht die Leichtigkeit, die er braucht.“