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Julian Nagelsmann hat für die WM 2026 Manuel Neuer zurückgeholt und damit die wichtigste Personalie im Kader geklärt. MagentaTV begleitet das Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli komplett live und zeigt als einzige Plattform alle 104 Spiele, davon 44 exklusiv. Die Experten und Kommentatoren des Senders ordnen die Nominierung sehr unterschiedlich ein, von klarer Zustimmung bis zu deutlicher Kritik.

Hummels und Müller sehen Chancen, aber auch Baustellen
Weltmeister Mats Hummels bewertet den Aufgebot des Bundestrainers als Kader „ohne die großen Kontroversen“. Die große Frage sei zuletzt ohnehin nur noch gewesen, ob Neuer zurückkehrt. „Der Kader ist generell genau das, was er die letzten Jahre ist: Gut, aber kein Top-Favorit auf den WM-Titel. Aber gut genug, um es trotzdem schaffen zu können. Dennoch mit ein paar Baustellen, die eine Mannschaft nun mal hat“, sagt der MagentaTV-Experte. Diese Schwächen müsse die Mannschaft in den Griff bekommen, dann sei auch ein starkes Turnier möglich.

Thomas Müller blickt ebenfalls grundsätzlich positiv auf das Aufgebot. „Die Truppe sieht ganz gut aus!“, sagt der Weltmeister und MagentaTV-Experte. Besonders freut ihn, dass Maxi Beier und Nadiem Amiri dabei sind. Beier spiele mit einer Intensität, „immer am Anschlag“, und genau das werde bei einer Weltmeisterschaft wichtig sein. „Wie viele Spieler schaffen es, während der Spiele immer am Anschlag zu sein?“, fragt Müller mit Blick auf die Anforderungen eines langen Turniers. Amiri könne Nagelsmann „immer reinwerfen, der ist immer on“. In einer weiteren Einschätzung betont Müller zudem: „Die Truppe sieht ganz gut aus. Es gab ja auch eigentlich keine Überraschungen, weil, wie es bei solchen Nominierungen halt so ist, eh alles vorher durchsickert. Die Personalie, die am meisten diskutiert wurde, war die Torwart-Position. Aber da ist auch schon seit ein paar Tagen klar gewesen, dass Manu zurückkommt. Für mich gibt es keine großen Überraschungen. Ich freue mich, dass Maxi Beier noch den Sprung geschafft hat, weil ich das Gefühl hatte, der hat richtig performt in den letzten Wochen. Da geht es nicht immer darum: Schieße ich ein Tor oder schieße ich keins, sondern einfach mit welcher Intensität spiele ich immer am Anschlag. Das werden auch wichtige Komponenten für die Weltmeisterschaft sein: Wie viele Spieler schaffen es, während der Spiele immer am Anschlag zu sein? Bei Nadiem Amiri finde ich auch gut, dass er dabei ist. Den hatte vielleicht nicht jeder so auf dem Zettel. Den kann man immer reinwerfen, der ist immer ‚on‘. Am Ende gewinnen nicht die einzelnen Spieler Spiele, sondern die Truppe, die auf dem Platz steht. Die Jungs müssen zusammenpassen. Da sehe ich gute Voraussetzungen.“
Fuss pro Neuer und mit Bauchschmerzen bei Sané
Wolff-Christoph Fuss stellt sich klar hinter die Entscheidung, Manuel Neuer wieder als Nummer eins einzuplanen. „Grundsätzlich finde ich es richtig, Manuel Neuer zur Nummer 1 zu machen, weil ich finde, dass er der beste deutsche Torhüter ist“, erklärt der MagentaTV-Kommentator. Zugleich sieht er die kommunikative Umsetzung kritisch. Es sei diskutabel, ob die Rückkehr von Neuer als Stammkeeper sauber vorbereitet worden sei. Dennoch verweist Fuss auf das klare Ziel von Nagelsmann, bei dieser WM anzugreifen und nichts dem Zufall zu überlassen. Dass Oliver Baumann als starke Nummer zwei bereitstehe, wertet er als Absicherung. Sollte Neuer wegen Wade oder Knöchel nicht können, könne Baumann „sofort einspringen und ihn annähernd gleichwertig ersetzen“. Deshalb komme er zu dem Urteil: „Wenn es um den besten Mann im deutschen Tor geht, ist Manuel Neuer die richtige Wahl.“
Bei Leroy Sané ist Fuss hingegen hin- und hergerissen, bleibt aber grundsätzlich offen. Nagelsmann habe sich für den Offensivspieler entschieden, „weil er weiß, dass er an guten Tagen von Sané das Besondere bekommt. Etwas, das die anderen Spieler nicht hinkriegen“. Entscheidend sei nun, ob Sané das während des Turniers abrufen könne. „Ich bin eher pro Sané-Nominierung“, sagt Fuss.

Christian Straßburger sieht die Lage deutlich kritischer. Der MagentaTV-Reporter hat mit der Entscheidung für Sané laut eigener Aussage ein Stück weit den Glauben an das Leistungsprinzip verloren. „Wenn man Sané und El Mala aufgrund der Position vergleicht, gibt es gar keinen Grund, sich für Sané zu entscheiden. Das ist mir zu verrückt“, sagt Straßburger. Er verweist darauf, dass Oliver Baumann die komplette Qualifikation gespielt und sich nichts habe zuschulden kommen lassen. Im März habe es noch geheißen, Baumann sei die Nummer eins, nun werde er degradiert. Dass Nagelsmann Neuer bereits im März kontaktiert habe, obwohl Baumann zu diesem Zeitpunkt als Nummer eins galt, nennt Straßburger „zu verrückt“. Auch der Stil habe in dieser Personalie gefehlt. Statt Leistungsprinzip erkenne er ein „Aura-Prinzip“: Große Stars hätten mehr Respekt vor Neuer als vor Baumann. Die Fähigkeiten Neuers stellt er dabei nicht infrage, verweist aber auf dessen Verletzungsanfälligkeit, die zwei Jahre ohne Spiele und die verpasste Qualifikation. Zugleich hält er Pascal Groß für eine beachtenswerte Nominierung, weil dieser seit seinem Wechsel nach Brighton stark spiele und als Teamplayer gefalle. Lennart Karl mit seinen Fähigkeiten zu berufen, findet er ebenfalls richtig. Unverständlich bleibt für ihn dagegen auch die Gesamtsituation mit Sané. Dessen Bilanz von sieben Toren in 42, 43 Einsätzen für Galatasaray stelle er den 13 Toren und fünf Vorlagen von Said El Mala in dessen erster Bundesliga-Saison gegenüber. El Mala habe sowohl als Startelf- als auch als Einwechselspieler überzeugt und auch in der U21 einen guten Eindruck hinterlassen. Hinzu komme, dass es im Kader keinen kopfballstarken Stoßstürmer gebe, weder Füllkrug noch Kleindienst.
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Henkel sieht Deutschland als klaren Viertelfinalkandidaten
Jan Henkel ordnet den deutschen Kader nüchtern ein. Vom individuellen Niveau her sehe er die Mannschaft auf Rang sechs oder sieben im Vergleich zu den anderen Nationen. Daraus leite er eine klare Einordnung ab: Deutschland sei ein Viertelfinalkandidat. Gleichzeitig macht der Moderator und Analyse-Experte deutlich, dass ihn die dauerhaften Diskussionen um Absagen und Nichtnominierungen stören. Sein Wunsch sei, nicht weiter zurückzublicken und nicht mehr über das zu reden, was alles nicht dabei ist. Wichtiger sei es, die Mannschaft zu betrachten, die Weltmeister werden will. Entscheidend werde ohnehin das Teamgefüge sein, nicht nur die Qualität der Einzelspieler. Im Achtelfinale warnt Henkel vor einem möglichen Duell mit Frankreich oder Brasilien. Wer dort bestehe, könne auch am Ende Weltmeister werden.
Jonas Hofmann, der seit dieser Woche im MagentaTV-Expertenteam ist, lobt die Vielseitigkeit des DFB-Aufgebots. „Es ist ein spannender, qualitativ sehr guter Kader. Wir haben alles dabei, was man in einem Turnier braucht“, sagt der frühere Nationalspieler. Gemeint sind junge und ältere Akteure, Erfahrung, Mentalität, unterschiedliche Lösungen für verschiedene Spielszenarien und auch Tempo. „Es ist alles dabei. Deshalb sind wir gespannt, ob die Qualität, die wir in dem kompletten Kader haben, auf den Platz kommt. Dann kann das Turnier für die deutsche Mannschaft weit gehen“, so Hofmann.
MagentaTV mit großem WM-Paket und neuem Expertenteam
MagentaTV positioniert sich zur WM 2026 als zentrale Plattform in Deutschland. Das Angebot umfasst rund 1.000 Programmstunden, ein großes Expertenteam, neue Formate und spezielle Inhalte für internationale Communities, darunter ein eigenes türkischsprachiges Programm mit Kommentar und Spezialgästen. Auf drei WM-Kanälen, FUSSBALL.TV 1, FUSSBALL.TV 2 mit Taktik-Feed und FUSSBALL.TV 3 als Überraschungskanal, läuft die Berichterstattung rund um die Uhr in UHD-Qualität.
Zum Expertenteam gehören unter anderem Tabea Kemme, Thomas Müller, Jürgen Klopp und Mats Hummels. Laura Wontorra, Johannes B. Kerner und Wolff Fuss führen die Reihe der Moderatorinnen und Kommentatoren an. Neu hinzugekommen sind in den vergangenen Tagen Tom Kaulitz und Jonas Hofmann. Seit dem 19. Mai läuft außerdem der MagentaTV-WM-Countdown mit zahlreichen WM-Highlights und neuen Formaten. Weitere Informationen gibt es bei MagentaTV, der Sender nennt sich für die FIFA WM 2026 in Deutschland die erste Adresse für alle Fans, unabhängig von Herkunft oder bevorzugter Sprache.