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Der FC Arsenal aus London stellt für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada bereits sechs offiziell nominierte Nationalspieler. Mit Kai Havertz steht ein zentraler Offensivakteur der deutschen Nationalmannschaft im Kader der Gunners. Weitere Arsenal-Profis dürften dazukommen, sobald die Nationalmannschaften aus England und Spanien ihre WM-Kader bekannt geben.

Alle Nationalspieler des Klubs bei der WM 2026 auf einen Blick
Die Tabelle zeigt die offiziell für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 nominierten Spieler des Vereins. Stand: 22. Mai 2026.
| Spieler | Position | Nationalmannschaft | WM-Gruppe | WM 2026 |
|---|---|---|---|---|
| Kai Havertz | Sturm / Offensives Mittelfeld | 🇩🇪 Deutschland | Gruppe E | ✔ Nominiert |
| Gabriel Magalhães | Innenverteidigung | 🇧🇷 Brasilien | Gruppe C | ✔ Nominiert |
| Gabriel Martinelli | Linksaußen | 🇧🇷 Brasilien | Gruppe C | ✔ Nominiert |
| Leandro Trossard | Offensive | 🇧🇪 Belgien | Gruppe G | ✔ Nominiert |
| William Saliba | Innenverteidigung | 🇫🇷 Frankreich | Gruppe I | ✔ Nominiert |
| Martin Ødegaard | Offensives Mittelfeld | 🇳🇴 Norwegen | Gruppe I | ✔ Nominiert |
| David Raya | Torwart | 🇪🇸 Spanien | Gruppe H | ✔ Nominiert |
| Martín Zubimendi | Defensives Mittelfeld | 🇪🇸 Spanien | Gruppe H | ✔ Nominiert |
| Mikel Merino | Zentrales Mittelfeld | 🇪🇸 Spanien | Gruppe H | ✔ Nominiert |
Die WM-2026-Nominierten im Porträt
Kai Havertz
Kai Havertz erlebt seine dritte Weltmeisterschaft. Der Arsenal-Profi war bereits 2018 in Russland und 2022 in Katar dabei und gilt bei Bundestrainer Julian Nagelsmann als gesetzter Strafraumspieler, sowohl als Mittelstürmer als auch als Zehner einsetzbar. In der Premier League stand er in der Saison 2025/26 wieder regelmäßig in der Startelf der Gunners.
Gabriel Magalhães
Gabriel Magalhães ist die zentrale Defensivkraft der brasilianischen Seleção. Beim FC Arsenal bildet er seit Jahren mit William Saliba das Stamm-Innenverteidiger-Duo. In Brasiliens WM-Kader gehört der Linksfuß zu den gesetzten Verteidigern.
Gabriel Martinelli
Gabriel Martinelli ist Brasiliens schneller Mann für die linke Offensivseite. Der Arsenal-Profi hat sich beim Klub in der Premier League als Tempodribbler etabliert und gehört auch in der Seleção zum erweiterten Stammkreis.
Leandro Trossard
Leandro Trossard ist Belgiens flexible Offensivwaffe. Beim FC Arsenal kann er auf beiden Außenbahnen sowie zentral spielen, was ihn in der Roten Teufel für Bondscoach Rudi Garcia zu einer wertvollen Joker-Option macht.
William Saliba
William Saliba ist eine der Säulen der französischen Defensive. Beim FC Arsenal bildet er mit Gabriel Magalhães eines der besten Innenverteidiger-Duos der Premier League. Bei der WM 2026 ist er als Stamm-Innenverteidiger der Bleus gesetzt.
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Martin Ødegaard
Martin Ødegaard ist Kapitän des FC Arsenal und Spielführer Norwegens. Der Taktgeber aus Drammen formt das Angriffsspiel der Gunners seit Jahren maßgeblich mit und ist gleichzeitig das kreative Zentrum der norwegischen Nationalmannschaft. Die WM 2026 ist für ihn der erste Auftritt bei einem Weltturnier: Norwegen war seit 1998 nicht mehr qualifiziert. Mit 27 Jahren erlebt Ødegaard nun das Turnier, auf das er sein halbes Fußballerleben gewartet hat.
David Raya
David Raya ist Arsenals spanischer Torwart und fester Bestandteil des WM-Kaders von Luis de la Fuente. Der Keeper aus Badalona wechselte 2023 zunächst auf Leihbasis von Brentford zu den Gunners und wurde danach dauerhaft verpflichtet. In der Premier League verdrängte er Aaron Ramsdale aus dem Tor und etablierte sich als Stammkraft. Sein ruhiges Passspiel und seine moderne Spieleröffnung machen ihn zu einem elementaren Baustein im Spielaufbau von Mikel Arteta.
Martín Zubimendi
Martín Zubimendi ist die neue Schaltzentrale Spaniens. Der Defensivmittelfeldspieler aus San Sebastián lehnte im Sommer 2024 einen Wechsel zum FC Liverpool ab und entschied sich stattdessen für Arsenal. In der Primera División hatte er bei Real Sociedad jahrelang brilliert, in der Premier League baute er diese Rolle konsequent aus. Sein sicheres Aufbauspiel und seine Balleroberung prädestinieren ihn als Anker im spanischen Mittelfeld unter Luis de la Fuente.
Mikel Merino
Mikel Merino schrieb bei der EM 2024 Geschichte: Sein Kopfballtor in der Verlängerung des Viertelfinales gegen Deutschland katapultierte Spanien ins Halbfinale und wurde zu einem der ikonischsten Bilder des Turniers. Der Navarrese wechselte 2024 von Real Sociedad zu Arsenal, wo er als Box-to-Box-Spieler überzeugt. Physische Präsenz, Passsicherheit und Torgefahr machen ihn zu einem der vielseitigsten Mittelfeldspieler im Kader von Trainer de la Fuente.