Derrick Köhn (Ghana) läuft mit dem Ball im Länderspiel zwischen Österreich und Ghana im Ernst-Happel-Stadion in Wien am 27. März 2026. Christian Bruna / Getty Images

Union Berlin Nationalspieler mit deutschen Wurzeln heute für Ghana gegen Deutschland

Derrick Köhn, Verteidiger von Union Berlin, steht heute um 20.45 Uhr (ARD) für Ghana im Länderspiel gegen Deutschland in Stuttgart auf dem Platz; der in Hamburg geborene Profi hat ghanaische Eltern und fühlt sich sowohl der deutschen Mentalität als auch seiner westafrikanischen Herkunft verbunden. Köhn beschreibt die Partie als surreal und freut sich auf das Spiel, betont seine enge Beziehung zu Nationaltrainer Otto Addo als Entscheidungsgrund für Ghana und zeigte beim Aufnahme-Ritual sogar seine Verbundenheit zu Ghana tanzend.

Die deutsche Nationalmannschaft bildet vor dem Länderspiel gegen die Schweiz im St. Jakob-Park in Basel am 27. März 2026 einen Mannschaftskreis. Alexander Hassenstein / Getty Images

FFIA WM 2026: Die nächsten DFB Länderspiele & der Fahrplan der deutschen Nationalmannschaft

Nach dem torreichen Auftaktjahr-Sieg in der Schweiz (4:3) steht am Montag in Stuttgart das nächste wichtige Länderspiel an: Die deutsche Nationalmannschaft empfängt Ghana (20.45 Uhr) — das letzte Testspiel vor der endgültigen Kader-Nominierung im Mai und live in der ARD. Die Partie ist eine letzte Chance für Spieler, sich fürs Turnier zu empfehlen, während Bundestrainer taktische Entscheidungen trifft; zudem ist der komplette Fahrplan der DFB-Auswahl bis zur WM und darüber hinaus inzwischen fixiert.

Eric Smith (FC St. Pauli) verfolgt das Geschehen im Bundesligaspiel gegen SV Werder Bremen im Millerntor-Stadion in Hamburg am 22. Februar 2026. Selim Sudheimer / Getty Images

WM 2026 Playoff-Finale der Schweden: St. Paulis Eric Smith verpasst verletzt

Schlechte Nachrichten für Schweden: FC St. Pauli-Verteidiger Eric Smith (29) fällt im entscheidenden WM‑Playoff‑Finale gegen Polen aus, nachdem er das Training mit muskulären Problemen an der Wade abbrechen musste; der Klub kündigte weitere Untersuchungen in Hamburg an, Smith verpasst damit erneut sein mögliches Debüt im Nationaltrikot. Mit dem ebenfalls fehlenden Isak Hien wurde Hammarbys Victor Eriksson nachnominiert – das Spiel in Solna findet am Dienstag um 20.45 Uhr (DAZN) statt und entscheidet über Schwedens WM‑Teilnahme.

Arda Güler und Hakan Çalhanoğlu (Türkei) reagieren im WM-Qualifikations-Playoff gegen Rumänien im Beşiktaş Park in Istanbul am 26. März 2026. Burak Kara / Getty Images

Fußball heute Playoffs Türkei gegen Kosovo: Calhanoglu & der türkische WM-Traum

Die Türkei steht im Playoff-Finale gegen Kosovo im Fadil-Vokrri-Stadion (Dienstag, 20.45 Uhr/DAZN) vor dem letzten Schritt zur Rückkehr auf die WM-Bühne – ein Sieg würde das Ticket für die Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada sichern, während für Kosovo bei einem Erfolg erstmals in der Geschichte die historische WM-Premiere winkt. Im Mittelpunkt steht Kapitän Hakan Calhanoglu, der erklärt hat: „Mein einziges Ziel ist es, als Kapitän an der Weltmeisterschaft teilzunehmen“, und die seit 24 Jahren andauernde Durststrecke der Türkei soll nun von einer jungen Mannschaft um Hoffnungsträger wie Arda Güler und Kenan Yildiz beendet werden.

Charles De Ketelaere (Belgien) passt den Ball unter Druck von Christian Pulisic (USA) im Länderspiel im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta am 28. März 2026. Jared C. Tilton / Getty Images

Neue WM 2026 Trikots mit Verwirrung: USA (Nike) gegen Belgien (Adidas) als Farbschachtel!

Die USA kassierten am Samstag eine schmerzhafte 2:5-Heimniederlage gegen Belgien, bei der neben dem deutlichen Ergebnis vor allem die fragwürdige Trikotwahl beider Teams für Diskussionen sorgte — Christian Pulisic wies jedoch jede Farbausrede zurück: Das ist überhaupt keine Entschuldigung.
Sportlich ein Tiefpunkt: Erstmals seit dem 1:8 gegen England 1959 verlor die US-Auswahl wieder ein Heimspiel mit mindestens drei Toren Unterschied, nachdem sie das erste Tor erzielt hatte; Weston McKennie hatte zwar früh getroffen, doch nach der Pause kippte die Partie zugunsten der Belgier.
Trainer Mauricio Pochettino sprach von schmerzhaften, aber lehrreichen Einsichten, lobte positive Entwicklungen und mahnte Konstanz ein — am Mittwoch wartet mit Portugal bereits der nächste Härtetest.

Nicolo Tresoldi bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für die deutsche U21 im UEFA U21-EM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland U21 im Eintracht-Stadion in Braunschweig am 27. März 2026. Stuart Franklin / Getty Images

U21 Nationalspieler Tresoldi von Italien & Argentinien umworben? Oder doch mit Deutschland zur WM 2026?

Nach seinem Doppelpack beim 3:0 der U21 gegen Nordirland rückt Nicolò Tresoldi (21) ins Rampenlicht: Bundestrainer Julian Nagelsmann beobachtet den Angreifer genau und machte ihm bereits Hoffnungen auf eine Beteiligung an der WM 2026, während mehrere Topklubs Interesse zeigen. Tresoldi, aktuell bei Club Brügge unter Vertrag, ist neben Deutschland auch für Italien und – laut BILD – für Argentinien spielberechtigt (italienischer Vater, argentinische Mutter); eine feste Einberufung in die A‑Nationalmannschaft hängt jedoch weiter von Konstanz und weiteren Einsätzen ab.

Bundestrainer Julian Nagelsmann lacht bei der DFB-Pressekonferenz in der MHPArena in Stuttgart am 29. März 2026. Alexander Hassenstein / Getty Images

Bundestrainer Nagelsmann: Homosexualität-Debatte „schade“ – Keine schwulen Nationalspieler bisher?

Bundestrainer Julian Nagelsmann verlangt mehr Normalität im Umgang mit Homosexualität im Fußball und findet es „sehr schade“, dass darüber noch diskutiert werden müsse — seine Äußerung kam als Reaktion auf das Coming-out des U19-Trainers Christian Dobrick (FC St. Pauli). Er lobte Dobricks Schritt, berichtete von eigenen Erfahrungen mit homosexuellen Freunden und appellierte an Mut und Akzeptanz, damit Homosexualität im Fußball selbstverständlicher wird.

Präsident erhält den neu geschaffenen FIFA Friedenspreis

„Akute Menschenrechtskrise“: Amnesty warnt vor WM-Repressionen

73 Tage vor WM-Beginn warnt Amnesty International in einem 44-seitigen Bericht vor einer akuten Menschenrechtskrise und benennt enorme Risiken für Fans, Spieler, Medienschaffende und lokale Gemeinschaften durch staatliche Repression, Abschiebungen, Gewalt und Diskriminierung in den Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada. Die Organisation kritisiert, dass das FIFA‑Versprechen von Sicherheit und Integration der Realität diametral entgegensteht, fordert verbindliche Schutzmaßnahmen für Proteste, Pressefreiheit und vulnerable Gruppen und warnt, Menschenrechte könnten den erwarteten Rekordeinnahmen von rund 11 Milliarden US‑Dollar geopfert werden.

Veldin Hodza bejubelt seinen Treffer zum 1:0 für den Kosovo im WM-Qualifikations-Playoff gegen die Slowakei im Národný futbalový štadión in Bratislava am 26. März 2026. Christian Bruna / Getty Images

WM 2026 Playoffs – Kosovo vor der WM-Teilnahme? Staat bezahlt Prämie!

Der Kosovo steht nach dem fulminanten 4:3 in Bratislava im Play-off-Finale zur WM 2026 und kann sich damit erstmals für eine Weltmeisterschaft qualifizieren; am Dienstag (20:45 Uhr, LIVE bei kicker) empfängt das Team von Franco Foda in Pristina die Türkei. Zur zusätzlichen Motivation kündigte die Regierung in Pristina Prämien von 500.000 Euro für das Halbfinale und eine weitere Million Euro bei erfolgreicher Qualifikation an — im Erfolgsfall wären das 1,5 Millionen Euro.

Désiré Doué bejubelt sein Tor zum 3:0 für Frankreich im Länderspiel gegen Kolumbien im Northwest Stadium in Landover, Maryland am 29. März 2026. Hannah Foslien / Getty Images

Fußball Länderspiel Ergebnisse heute: Frankreich siegt gegen Kolumbien

Frankreich gewann in Landover/Maryland im Football-Stadion der Washington Commanders mit 3:1 (2:0) gegen Kolumbien; Désiré Doué erzielte seine ersten beiden Länderspieltreffer (29., 56.), Marcus Thuram hatte zuvor auf 2:0 gestellt (41.), Jaminton Campaz verkürzte zum Endstand (77.). Trainer Didier Deschamps tauschte die komplette Startelf im Vergleich zum Brasilien-Test — Michael Olise und Kylian Mbappé kamen erst spät, Ousmane Dembélé saß durchgehend auf der Bank — und schloss damit die US-Tour im WM-Jahr mit zwei Siegen ab.