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Florian Wirtz küsst den Ball und liefert ein Spektakel: — der 22‑Jährige trug mit einer Weltklasse‑Vorstellung maßgeblich zum wilden 4:3 (2:2) in der Schweiz bei und sicherte der Nationalmannschaft einen wichtigen Start ins WM‑Jahr. Im St. Jakob‑Park in Basel zeigte Wirtz kreative Ballbehandlung, präzise Flanken und kaltschnäuzige Abschlüsse; sein Dauergrinsen gab den Takt vor. Nach dem Spiel sprach der Spielmacher von einem besonderen Abend und nannte seine Leistung nahezu einmalig. Gleichzeitig kamen Lob und Anerkennung von Bundestrainer, Sportdirektor, Mitspielern und Experten – und selbst die Basler Presse feierte einen „Weltklasse‑Wirtz“.

Wirtz‘ überragende Leistung im Spielverlauf
Florian Wirtz erzielte im Spiel zwei Treffer und bereitete zwei weitere vor; insgesamt stand am Ende ein Doppelpack und zwei Assists zu Buche. Der 22‑Jährige bekam nach dieser mitreißenden Show ein Dauergrinsen nicht mehr aus dem Gesicht. Die Partie endete 4:3 (2:2) gegen die Schweiz, ein Ergebnis, das der Nationalmannschaft den so wichtigen Start ins WM‑Jahr rettete. Das Stadion, der St. Jakob‑Park in Basel, erlebte bei seinen Aktionen ein kollektives Raunen.
Gleichzeitig war Wirtz‘ Effektivität beeindruckend: Mit präzisen Zuspielen und direkten Torabschlüssen sorgte er immer wieder für Großchancen und veränderte den Spielverlauf zugunsten der DFB‑Elf. Dabei kombinierte er Ballkontrolle, Tempo und Übersicht, wodurch er seine Gegner mehrfach ins Leere laufen ließ. Die Partie war ein typisches Beispiel dafür, wie ein individueller Topauftritt den Ausgang eines Länderspiels bestimmen kann.
Tore, Vorlagen und technische Details
Wirtz legte das 1:1 mit einer präzisen Flanke auf Jonathan Tah vor, beim 2:2 bereitete er mit einem Traumpass Serge Gnabry auf die Reise. Sein erster Treffer war ein Kunstschuss unter die Latte, der die erste deutsche Führung markierte. Den Siegestreffer erzielte er mit einem Schlenzer aus dem Stand in der 86. Minute.
Über seinen ersten Treffer sagte Wirtz: „Ich würde lügen, wenn ich den jetzt genau so reinmachen wollte, aber ich wollte ihn schon aufs Tor bringen. Dass der Ball so eingeschlagen ist, ist top“. Zum späten Tor fügte er mit Blick auf sein zehntes Länderspieltor an: „In den wichtigen Momenten muss es klappen – heute war es da“.

Statistiken und historische Einordnung
Es war Wirtz‘ zehntes Länderspieltor und sein zweiter Doppelpack im Nationaltrikot. Seit seinem Debüt 2021 kommt er in 38 Länderspielen auf 21 Torbeteiligungen. In diesem Zeitraum kann auf nationaler Ebene nur Kai Havertz mit vergleichbaren Zahlen mithalten. Damit festigt Wirtz seine Rolle als eine der prägnantesten Offensivkräfte im DFB‑Kader.
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Reaktionen von Bundestrainer und Sportdirektor
Bundestrainer Julian Nagelsmann lobte Wirtz nach der Partie überschwänglich: Der 22‑Jährige sei schon jetzt „ein Weltfußballer“, sein Auftritt sei „außergewöhnlich“ gewesen. Nagelsmann tätschelte dem Mann des Abends anerkennend die linke Wange und hob damit persönlich die Bedeutung dieses Auftritts hervor.
Sportdirektor Rudi Völler nahm Wirtz nach dem Abpfiff liebevoll in den Arm — eine Geste, die verdeutlichte, wie wichtig dieser Spieler für die Verantwortlichen ist. Nagelsmann verriet zudem, dass er Wirtz nach dessen Holperstart beim FC Liverpool aufgebaut habe: „Er hat sich extrem geöffnet“, jetzt könne Wirtz „stärker sein als jemals zuvor“.
Medien, Experten und Gegnerschaft
RTL‑Experte Lothar Matthäus vergab die Note eins plus mit Sternchen; dazu kommentierte Nagelsmann: „wer wird ihm widersprechen wollen?“. Die Basler Zeitung sah einen „Weltklasse‑Wirtz“ und trug damit zur positiven öffentlichen Wahrnehmung bei. Auch der Gegner zollte Respekt: Granit Xhaka, der vor zwei Jahren gemeinsam mit Wirtz bei Bayer Leverkusen das Double gewonnen hatte, lobte den Auftritt.
Xhaka sagte über seinen ehemaligen Mitspieler: Wirtz sei „einfach ein Genuss“ und betonte, ganz Deutschland könne „froh sein, so einen Spieler zu haben“. Er halte Wirtz für einen Spieler mit „riesiger Zukunft vor sich“. Diese externen Einordnungen unterstreichen die Bedeutung dieses Spiels für Wirtz‘ Reputation.

Anerkennung von Mitspielern
Auch die Mitspieler hoben Wirtz‘ Qualität hervor. Pascal Groß sagte: „Flo küsst den Ball. Wir können uns glücklich schätzen, so einen Spieler in unserer Mannschaft zu haben“. Solche Aussagen zeigen die Wertschätzung im Team und die Bewunderung für Wirtz‘ technische Finesse.
Die Mannschaftskollegen adelten den „Zauberfuß“ und spiegelten damit, wie sehr Wirtz‘ Kreativität und Übersicht geschätzt werden. Nagelsmann nannte ihn einen „Weltfußballer“, Rudi Völler sah einen „Ausnahmefußballer mit dem Zauber‑Füßchen“ — Formulierungen, die seine Bedeutung für den Kader betonen.
Persönlicher Moment und Nachklang
Wirtz genoss den Augenblick nach dem Spiel gemeinsam mit Papa und Mama. Er sagte: „Es ist natürlich schön, wenn deine Eltern dabei sind bei so einem Spiel und das zusammen mit dir erleben“. Die Anwesenheit seiner Familie verstärkte die emotionale Bedeutung dieses Abends für ihn.
Vor dem Spiel hatte Wirtz gesagt: „Ich glaube, vier Scorer sind mir noch nie in einem Spiel gelungen“. Auf die Frage, ob es sein bestes Länderspiel gewesen sei, antwortete er kurz und treffend: „Ja, das würde ich unterschreiben.“ Seine Freude war sichtbar: Das Grinsen in seinem Gesicht war immer noch da. SID om mm tl