Fußball heute Länderspiel Aufstellungen – Wer spielt bei Deutschland gegen die Schweiz?

Die mögliche deutsche Aufstellung beim Länderspiel gegen die Schweiz deutet darauf hin, dass Julian Nagelsmann in Basel gegen die Schweiz viele Entscheidungen für die WM-Endrunde vorwegnehmen will. Vor dem ersten Länderspiel des Jahres kämpft der Bundestrainer mit Personalproblemen, dennoch könnte er bereits acht oder neun Positionen seines WM-Kaders zeigen. Das Spiel in Basel steigt am Freitag um 20.45 Uhr und wird bei RTL übertragen. Die möglichen Startformationen und alle relevanten Personalien, Verletzungen sowie Vereins- und Länderspiel-Statistiken stehen fest.

Leroy Sané läuft beim Training der deutschen Nationalmannschaft am 24. März 2026 auf dem adidas Homeground in Herzogenaurach mit dem Ball. Alexander Hassenstein / Getty Images
Leroy Sané läuft beim Training der deutschen Nationalmannschaft am 24. März 2026 auf dem adidas Homeground in Herzogenaurach mit dem Ball. Alexander Hassenstein / Getty Images

Nagelsmanns Aufstellungsprobleme vor dem Länderspiel

Julian Nagelsmann kämpft vor dem ersten Länderspiel des Jahres mit Personalproblemen, steht aber dennoch vor der Möglichkeit, in Basel gegen die Schweiz am Freitag (20.45 Uhr/RTL) bereits acht oder neun Positionen seiner WM-Elf zu präsentieren. Dennoch bleiben offene Fragen in der Defensive und im Mittelfeld, weil mehrere Spieler fehlen oder nur Platzhalter sein können. Gleichzeitig signalisiert die Auswahl, dass Nagelsmann die Chance nutzt, seine Startelf zu testen und taktische Entscheidungen für die Endrunde vorzubereiten.

Voraussichtliche Aufstellungen

Die voraussichtlichen Aufstellungen geben einen vollständigen Überblick über beide Teams inklusive Vereinszugehörigkeit, Alter und Länderspielen:

Schweiz: Kobel/Borussia Dortmund (28 Jahre/19 Länderspiele) – Widmer/FSV Mainz 05 (33/56), Akanji/Inter Mailand (30/77), Elvedi/Borussia Mönchengladbach (29/63), Rodriguez/Betis Sevilla (33/135) – Sow/FC Sevilla (29/49), Xhaka/AFC Sunderland (33/143), Aebischer/Pisa SC (29/36) – Manzambi/SC Freiburg (20/8), Embolo/Stade Rennes (29/83), Vargas/FC Sevilla (27/58). – Trainer: Murat Yakin

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Deutschland: Baumann/TSG Hoffenheim (35 Jahre/10 Länderspiele), Kimmich/Bayern München (31/106), Rüdiger/Real Madrid (33/81), Schlotterbeck/Borussia Dortmund (26/23), Raum/RB Leipzig (27/34) – Goretzka/Bayern München (31/67), Stiller/VfB Stuttgart (24/5) – Gnabry/Bayern München (30/57), Havertz/FC Arsenal (26/55), Wirtz/FC Liverpool (22/37) – Undav/VfB Stuttgart (29/6). – Trainer: Julian Nagelsmann

Torhüterfrage und die Rolle von Marc-André ter Stegen

Im Tor ist Oliver Baumann gesetzt und wird vorbehaltlich einer Wunderheilung von Marc-André ter Stegen auch die Endrunde im Sommer spielen. Diese klare Hierarchie gibt Nagelsmann Sicherheit im letzten Mannschaftsteil. Dennoch bleibt die mögliche Rückkehr oder Heilung von ter Stegen ein Faktor, der die Torhüterfrage bis zur WM beeinflussen könnte.

Defensive Aufstellung: Kimmich, Raum und die Innenverteidiger-Entscheidung

Hinten rechts verteidigt trotz der Sechser-Not Kapitän Joshua Kimmich, links agiert David Raum. Nagelsmann muss sich im Zentrum auf einen Nebenmann von Nico Schlotterbeck festlegen; zur Wahl stehen Jonathan Tah und Antonio Rüdiger. Diese Optionen geben dem Bundestrainer unterschiedliche Spielertypen in der Innenverteidigung an die Hand, was taktische Anpassungen erlaubt.

Innenverteidiger-Optionen: Tah oder Rüdiger

Zur Wahl steht Jonathan Tah und Antonio Rüdiger als Partner von Nico Schlotterbeck. Beide Innenverteidiger bringen internationale Erfahrung mit, sodass die Entscheidung vor allem von Form und taktischer Ausrichtung abhängen dürfte. Gleichzeitig ist Nico Schlotterbeck als sicherer Bestandteil der Abwehr eingeplant.

Sechser-Position: Goretzka, Stiller und die verletzten Alternativen

Auf der Sechs wird Leon Goretzka spielen, wahrscheinlich neben Angelo Stiller, der aber ein Platzhalter für Aleksandar Pavlovic oder Felix Nmecha sein dürfte. Beide haben für den Lehrgang verletzt abgesagt. Diese Personalprobleme auf der Sechser-Position zwingen Nagelsmann zu pragmatischen Lösungen und beeinflussen die Mittelfeldstruktur der Startelf.

Offensive Dreierreihe und Sturmspitze

In der offensiven Dreierreihe wird Nagelsmann auf Florian Wirtz und Kai Havertz setzen; in Abwesenheit von Jamal Musiala könnte Serge Gnabry hinzukommen. Musialas Fehlen öffnet die Tür für Alternativen, die bereits internationales Niveau besitzen. Die wahrscheinlichste Lösung für die Sturmspitze ist Deniz Undav, der voraussichtlich die Rolle in der Spitze übernehmen wird.