Fußball-WM 2026: Gastgeber USA, Mexiko und Kanada planen Ebola-Schutzmaßnahmen

Vor der Fußball-WM 2026 ziehen die Gastgeber USA, Mexiko und Kanada wegen des Ebola-Ausbruchs in Zentralafrika zusätzliche Schutzmaßnahmen in Betracht. Die US-Regierung kündigte dies im Namen aller drei Länder an und stellte klar, dass für Reisende aus afrikanischen Regionen mit dem höchsten Risiko durch das Ebolavirus abgestimmte öffentliche Gesundheitsmaßnahmen vorbereitet werden sollen.

Der goldene FIFA WM-Pokal leuchtet vor der Skyline einer Metropole – ein ikonisches Bild der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Der Pokal ist das begehrteste Objekt im Weltfußball. (Copyright Depositphotos.com)
Der goldene FIFA WM-Pokal leuchtet vor der Skyline einer Metropole – ein ikonisches Bild der Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Der Pokal ist das begehrteste Objekt im Weltfußball. (Copyright Depositphotos.com)

Gesundheitsschutz für Fans, Teams und Reisende

Konkrete Details nannte die Erklärung zunächst nicht. Ziel des koordinierten Vorgehens sei es, Bürger ebenso wie die Millionen erwarteten Besucher, Fans, Athleten und Touristen bei der WM 2026 zu schützen und zugleich den Reise- und Handelsverkehr über die Grenzen hinweg aufrechtzuerhalten. In dem Statement hieß es zudem, die Gesundheit und Sicherheit aller Menschen in der Region habe weiter höchste Priorität, während man die Welt in Nordamerika willkommen heiße.

Ausbruch in Kongo und Uganda sorgt für Druck

Der Ebola-Ausbruch war am 15. Mai in der Provinz Ituri im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo festgestellt worden. Auch Uganda ist betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation sprach zuletzt von 223 mutmaßlichen Todesfällen seit Beginn des jüngsten Ausbruchs, zehn davon seien bestätigt. Nach Einschätzung der WHO dürfte das tatsächliche Ausmaß jedoch größer sein.

DR Kongo vor WM-Reise nach den USA

Besonders im Blick steht auch die Mannschaft der DR Kongo, die bei ihrer erst zweiten WM-Teilnahme nach 1974, damals noch als Zaire, ihr Quartier in der US-Metropole Houston beziehen will. Sollte das Team in die USA einreisen, müssten sich alle Mitglieder für drei Wochen in einer „Blase“ isolieren, sagte zuletzt der WM-Verantwortliche des Weißen Hauses, Andrew Giuliani.

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In Houston trifft die kongolesische Auswahl in Gruppe K am 17. Juni zunächst auf Portugal. Weitere Vorrundenspiele bestreitet das Team im mexikanischen Guadalajara gegen Kolumbien sowie in Atlanta gegen Usbekistan.