„Akute Menschenrechtskrise“: Amnesty warnt vor WM-Repressionen
73 Tage vor WM-Beginn warnt Amnesty International in einem 44-seitigen Bericht vor einer akuten Menschenrechtskrise und benennt enorme Risiken für Fans, Spieler, Medienschaffende und lokale Gemeinschaften durch staatliche Repression, Abschiebungen, Gewalt und Diskriminierung in den Gastgeberländern USA, Mexiko und Kanada. Die Organisation kritisiert, dass das FIFA‑Versprechen von Sicherheit und Integration der Realität diametral entgegensteht, fordert verbindliche Schutzmaßnahmen für Proteste, Pressefreiheit und vulnerable Gruppen und warnt, Menschenrechte könnten den erwarteten Rekordeinnahmen von rund 11 Milliarden US‑Dollar geopfert werden.

