Alexander Nübel steht bei Bayern München vor einer unklaren Zukunft. Nach den Vertragsverlängerungen von Manuel Neuer und Sven Ulreich bis 2027 hat der 29 Jahre alte Keeper trotz seines Arbeitspapiers bis 2030 sportlich kaum noch eine Perspektive in München.

Für den Rekordmeister wird die Personalie auch finanziell immer brisanter. Nübel soll in den kommenden vier Jahren ein geschätztes Jahresgehalt von 11 Millionen Euro beziehen, unabhängig davon, ob er spielt oder nur auf der Tribüne sitzt. So wächst für Bayern ein 44-Millionen-Problem.
Bayern sucht eine Lösung für den teuren Torwart
Aus dem Umfeld des VfB Stuttgart ist immer wieder zu hören, dass kaum jemand daran glaubt, Nübel werde auf auch nur einen Cent verzichten. Entsprechend muss Sportvorstand Max Eberl in den nächsten Wochen eine tragfähige Lösung finden, die für alle Seiten passt.
Eine denkbare Variante wäre nach BILD-Informationen ein Wechsel zu einem Klub, der dem Torhüter deutlich weniger zahlt als Bayern. In diesem Fall könnte der deutsche Meister die Differenz zu den 11 Millionen Euro Gehalt übernehmen. Intern hoffen die Münchner zudem auf einen Transfer in die Premier League, weil Nübel dort voraussichtlich das meiste Geld verdienen würde.
Stuttgart plant bereits ohne Nübel
Im Pokalfinale am Samstag dürfte Nübel zum letzten Mal im Tor des VfB stehen, und das ausgerechnet gegen Bayern. Doch auch in Stuttgart zeichnet sich offenbar keine Zukunft für ihn ab. Nach BILD-Informationen hat sich der Klub intern bereits darauf festgelegt, in der kommenden Champions-League-Saison mit Dennis Seimen als Stammtorwart zu planen. Der 20-Jährige ist aktuell an Paderborn verliehen.