WM 2026 Playoff – Tschechien erstmals seit 2006 für WM qualifiziert

Tschechien hat das WM 2026 Playoff überstanden und sich erstmals seit 2006 wieder für eine Weltmeisterschaft qualifiziert. Im hart umkämpften Playoff-Finale setzte sich die Mannschaft von Übungsleiter Miroslav Koubek gegen Dänemark im Elfmeterschießen mit 3:1 durch. Nach 120 Minuten hatte es in Prag 2:2 (1:1, 0:1) gestanden, sodass das Spiel im Strafstoßkrimi entschieden werden musste. Michal Sadilek verwandelte den letzten Elfmeter und sicherte damit das Ticket zur Endrunde.

Rasmus Højlund von der dänischen Nationalmannschaft setzt sich gegen Robin Hranáč von Tschechien im WM-Qualifikations-Play-off am 31. März 2026 in der EPET Arena in Prag durch. Gabriel Kuchta / Getty Images
Rasmus Højlund von der dänischen Nationalmannschaft setzt sich gegen Robin Hranáč von Tschechien im WM-Qualifikations-Play-off am 31. März 2026 in der EPET Arena in Prag durch. Gabriel Kuchta / Getty Images

Elfmeterschießen: Sadilek trifft, Dänen scheitern

Das anschließende Elfmeterschießen endete 3:1 zugunsten der Gastgeber. Michal Sadilek trat zum letzten Strafstoß an und verwandelte sicher, womit das Drama sein Ende fand. Zuvor waren für Dänemark mehrere Schützen gescheitert: Rasmus Höjlund, Anders Dreyer und Mathias Jensen hatten ihre Versuche nicht verwandelt. Der souveräne Abschluss vom Tschechen sicherte den Triumph nach dem nervenaufreibenden Shootout.

Tschechien
S U N S U
2 : 2
Elfmeter 3-1
Dänemark
S S U N S
Pavel Šulc
3'
Ladislav Krejčí
100'
J. Andersen
72'
K. Høgh
111'
Tore
72'
111'
Tor

Spielverlauf und Torschützen

Nach 120 Minuten stand es 2:2 (1:1, 0:1) in Prag, ein Ergebnis, das den intensiven Spielverlauf widerspiegelte. Die Gastgeber gingen früh durch Pavel Sulc in Führung (3.), doch Dänemark glich durch Joachim Andersen aus (72.). In der Verlängerung brachte Ladislav Krejci Tschechien erneut in Front (100.), ehe Kasper Högh in der 111. Minute für Dänemark erneut traf und zum 2:2 ausglich. Damit führten die Wechsel zwischen Führung und Ausgleich das Publikum durch einen hochdramatischen Verlauf.

Startelf und Zuschauer

Vor 19.000 Zuschauern in Prag standen in der tschechischen Startelf auch drei Bundesliga-Profis. Patrik Schick lief für Bayer Leverkusen auf, während Vladimir Coufal und Robin Hranac beide in Diensten der TSG Hoffenheim standen. Diese Spieler gehörten zur ersten Formation und prägten gemeinsam mit ihren Teamkollegen den offensiven und defensiven Ablauf des Spiels.

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