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Frauen-Nationalspielerin Elisa Senß hat ihre Zukunft bei Eintracht Frankfurt offen gelassen. Vor dem zweiten WM-Qualifikationsspiel der Nationalmannschaft am Samstag (18.00 Uhr/sportschau.de) in Ried gegen Österreich wollte die 28 Jahre alte Mittelfeldspielerin keinen klaren Standpunkt zu ihrer Vereinszukunft beziehen.

Gerüchte um Bayern und mögliche Klausel
„Ich kann heute keine Antwort dazu geben. Ich glaube, im Fußball kann alles ganz schnell gehen oder auch nicht schnell gehen. Deswegen gibt es da tatsächlich keine Neuigkeiten“, sagte die Nationalspielerin. Zuletzt war über einen Wechsel zum FC Bayern spekuliert worden, wo Senß die scheidende Engländerin Georgia Stanway ersetzen könnte. Auf die Gerüchte reagierte sie gelassen: „Neuerdings bekomme ich tatsächlich von allen Seiten super viele Fragen dazu, was mit mir passiert im Sommer. Was ich zu den Gerüchten sagen kann, ist, dass es mich tatsächlich nicht wundert. Ich bringe meine Leistungen im Verein. Ich bringe meine Leistung bei der Nationalmannschaft. Und ich glaube, das ist auch Teil des Geschäfts, dass das eine oder andere Gerücht dann immer mal wieder aufkommt.“
Fokus auf Nationalteam und Saisonendspurt
Senß betonte, der Blick gehe zunächst auf die Nationalmannschaft und auf den Endspurt mit der Eintracht. Berichten der Sport Bild zufolge könnte sie eine Ausstiegsklausel ziehen; dazu äußerte sie sich nicht näher. Wichtig sei für sie, „dass man international spielt. Ich weiß auch, dass ich jetzt über die letzten Jahre noch mal einen Sprung gemacht habe, dass ich natürlich immer auf Top-Level performen will. Und am Ende muss ich halt für mich entscheiden, was die beste Option ist.“
Seit 2024 in Frankfurt, Vertrag bis 2027
Die gebürtige Mittelfeldspielerin wechselte nach Stationen in Meppen, Essen und Leverkusen 2024 nach Frankfurt. Ihr Vertrag bei der Eintracht läuft noch bis Sommer 2027. In der Bundesliga liegt der Klub kurz vor dem Saisonende auf dem dritten Tabellenplatz.