Union Berlins Top-Talent Linus Güther hat im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim Bundesliga-Geschichte geschrieben. Der Offensivspieler wurde bei seinem kurzen Einsatz zum zweitjüngsten Debütanten der Liga aller Zeiten. Nur Youssoufa Moukoko war bei seinem ersten Bundesliga-Spiel noch jünger.

Historischer Kurzeinsatz in Heidenheim
Güther kam am Samstag in der 84. Minute für Alex Kral in die Partie, als Union bereits mit 1:3 zurücklag. Zu diesem Zeitpunkt war der Teenager 16 Tage nach seinem 16. Geburtstag auf dem Platz – und damit nur 16 Jahre und drei Tage alt. Erst am Mittwoch hatte der Berliner sein 16. Lebensjahr vollendet.
Den Rekord für das jüngste Bundesliga-Debüt hält weiterhin der frühere Dortmunder Youssoufa Moukoko, der für den BVB im Alter von 16 Jahren und einem Tag erstmals eingesetzt worden war. Güther reiht sich damit direkt dahinter ein und verdrängt weitere frühe Debütanten in der Historie nach oben.
Baumgart sieht großes Potenzial
In der vergangenen Länderspielpause hatte Güther erstmals mit der Profimannschaft unter Steffen Baumgart trainiert. Der Union-Coach lobte den Youngster schon vor seinem Debüt deutlich: „Wir wissen, dass wir ein großes Talent in den eigenen Reihen haben“, sagte Baumgart zuletzt: „Es gibt Fußballer, die sind schwer zu verhindern. Wenn er gesund bleibt, klar bleibt und den Fußball so liebt wie bisher, kann er eine große Karriere machen.“
Die jüngsten Spieler der Bundesliga-Geschichte hinter Güther und Moukoko sind Paul Wanner vom FC Bayern München mit 16 Jahren und 15 Tagen, Tom Bischof von der TSG Hoffenheim mit 16 Jahren, 8 Monaten und 19 Tagen sowie Sidney Raebiger von RB Leipzig mit 16 Jahren, 8 Monaten und 22 Tagen.