Kevin Trapp zur WM 2026? „Wäre natürlich sofort dabei“

Kevin Trapp hält sich eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft offen, verbunden mit klarer Zurückhaltung. Der Torhüter sagte der Sport Bild: „Sollte es Bedarf geben und man mich brauchen, wäre ich natürlich sofort und mit absolutem Commitment dabei.“ Zugleich machte der 35-Jährige deutlich, dass sein Fokus derzeit in Frankreich liegt.

Bundestrainer Nagelsmann befahl Kevin Trapp nach der roten Karte von Sane eine Verletzung vorzutäuschen (Foto AFP)
Bundestrainer Nagelsmann befahl Kevin Trapp nach der roten Karte von Sane eine Verletzung vorzutäuschen (Foto AFP)

Verantwortung beim Paris FC

Trapp betonte, dass er beim Paris FC und für sein Team eine Aufgabe habe, der er gerecht werden wolle. „In erster Linie habe ich in Frankreich eine Verantwortung gegenüber dem Paris FC und meinem Team. Der will ich gerecht werden. Ob daraus etwas entsteht – ich weiß es nicht“, erklärte der frühere Keeper von Eintracht Frankfurt. Seit 2025 steht er beim französischen Erstligisten unter Vertrag.

Zwischen 2017 und 2023 absolvierte Trapp neun Länderspiele für Deutschland. Dass während der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada vom 11. Juni bis 19. Juli weitere Einsätze dazukommen, erscheint allerdings eher unwahrscheinlich.

Nagelsmann setzt auf andere Optionen

Trapp sagte zugleich, dass er Julian Nagelsmann und dessen Team gut kenne und großer Fan der Nationalmannschaft sei. „Sie werden von mir keine großen Töne hören. Ich will und muss nichts lautstark fordern“, so der ehemalige Frankfurter weiter. Nach dem Rücktritt von Manuel Neuer hat Nagelsmann zuletzt auf Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim und Alexander Nübel vom VfB Stuttgart gesetzt. Auch Finn Dahmen vom FC Augsburg und Noah Atubolu vom SC Freiburg können sich weiterhin Hoffnungen auf eine Nominierung machen.