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Max Eberl hat beim BILD-100-SPORT-Event einen selten offenen Blick auf die Transferpläne des FC Bayern gegeben. Der Sportvorstand des Rekordmeisters stellte dabei klar, dass die Münchner im Angriff nachlegen wollen, zugleich aber nur bei passenden finanziellen Rahmenbedingungen. Auch beim 16-jährigen Kennet Eichhorn von Hertha BSC hält der Klub die Augen offen.

Gordon bleibt ein Thema, Stones ist keines
Zum berichteten Interesse an Anthony Gordon von Newcastle United sagte Eberl, man sei sich einig, dass ein Offensivspieler kommen soll, sofern er finanzierbar sei. Newcastle soll für den 25 Jahre alten Engländer rund 86 Millionen Euro Ablöse verlangen. Auf die Frage, ob Gordon denn überhaupt nach München wechseln wolle, erklärte Eberl: „Wir haben ein sehr gutes Gespräch geführt und hoffen, dass wir weiterkommen.“
Deutlicher fiel seine Antwort bei John Stones aus. Die Spekulationen um den 31 Jahre alten Verteidiger von Manchester City wies Eberl klar zurück: „Das ist Not True.“
Eichhorn auf dem Bayern-Radar
Ein weiteres Thema war Kennet Eichhorn von Hertha BSC. Der erst 16 Jahre alte Mittelfeldspieler kann dank einer Ausstiegsklausel im Sommer für 12 Millionen Euro wechseln. Eberl machte keinen Hehl daraus, dass der FC Bayern den Youngster sehr genau beobachtet. „Wenn du Kenny Eichhorn siehst und der FC Bayern würde sich damit nicht beschäftigen, dann würden wir unseren Job nicht machen. Jetzt muss man gucken, ob das reinpasst und was die Vorstellung von ihm und seinem Management ist.“
Kaderumbau mit Augenmaß
Im Kader selbst stehen bereits mehrere personelle Entscheidungen fest. Die Verträge von Leon Goretzka und Raphael Guerreiro, beide 31 beziehungsweise 32 Jahre alt, werden nicht verlängert. Zudem verlässt Chelsea-Leihgabe Nicolas Jackson den Klub wieder. Eberl kündigte an, dass die Bayern den Kader weiter umbauen, dabei aber nicht radikal vorgehen werden. „Wir werden wieder Schritte machen und den Kader umbauen, ohne radikal zu sein. Wir haben unseren Kader so weit stehen, dass wir nicht viel machen werden, außer vielleicht ein, zwei Positionen.“
Auch auf seine eigene Zukunft ging der 52-Jährige ein. Sein Vertrag läuft im Sommer 2027 aus. „Letzten Sommer hieß es die ganze Zeit, meine Zukunft hänge am seidenen Faden. Ich mache einfach meinen Job und möchte ihn bestmöglich machen. Bayern ist mein Verein. Dann wird der Aufsichtsrat seine Entscheidung fällen.“