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Der FC Bayern München wird Nicolas Jackson nicht über den Sommer hinaus behalten. Max Eberl hat dies zuletzt noch einmal bestätigt, und zugleich ist klar, dass der Weg des Senegalesen in München auch wegen des FC Chelsea endet. Die Blues haben wieder die volle Kontrolle über den Angreifer und verlangen nach übereinstimmenden Berichten eine hohe Ablöse.

Kaufpflicht greift nicht
Schon früh in dieser Saison zeichnete sich ab, dass Jackson keine dauerhafte Lösung für den Rekordmeister werden würde. Die Bedingungen für die automatische Aktivierung der Kaufpflicht werden nicht eintreten, weil der Stürmer schlicht zu wenig Spielzeit gesammelt hat.
Zwischenzeitlich hatte es im Umfeld des Spielers dennoch noch Hoffnung auf einen festen Verbleib gegeben. Jackson, der wegen des Afrika Cups für eine gewisse Zeit fehlte, kommt in rund 1150 Einsatzminuten immerhin auf 14 Scorerpunkte. Für einen Backup ist diese Ausbeute beachtlich.
Chelsea ruft bis zu 70 Millionen Euro auf
Beim FC Chelsea sieht man die Lage allerdings anders. Die Londoner gehen davon aus, dass der im vergangenen Jahr als Grundlage angesetzte Marktwert des Profis nicht gefallen ist. Damit zerschlugen sich auch die letzten Erwartungen der Jackson-Seite auf einen Verbleib in München.
Wie The Athletic berichtet, fordert Chelsea für den senegalesischen Nationalspieler bis zu 70 Millionen Euro. Für einen Ergänzungsspieler ist das dem FC Bayern deutlich zu teuer, zumal sich der Klub unter anderem mit Fisnik Asllani und Dusan Vlahovic beschäftigt.
Bayern sieht keinen Kane-Erben
In München traut man Jackson zudem nicht zu, Harry Kane in zwei oder drei Jahren zu ersetzen. Genau deshalb gilt er aus Sicht des deutschen Rekordmeisters als wirtschaftlich nicht darstellbar. Welche Optionen sich für den Angreifer noch ergeben, bleibt offen.
Interesse aus Italien soll es geben, doch auch dort dürften die finanziellen Möglichkeiten kaum ausreichen, um eine solche Summe zu stemmen. Für Chelsea könnte der Sommer in dieser Personalie daher zäh werden, wenn die geforderte Ablöse bestehen bleibt.