Italien Frauen Fußball Nationalmannschaft 2026 - Spielplan, Ergebnisse, Kader
Alles über die Fußball-Nationalmannschaft von Italien Frauen, die nächsten & letzten LänderspieleItalien Frauen in der FIFA Weltrangliste 2026
WM 2026 Spielplan
Die italienische Frauen-Nationalmannschaft: Das Wiedererwachen der „Azzurre“
Wenn pure Leidenschaft auf taktische Disziplin trifft und auf dem Platz jeder Zweikampf wie ein Finale zelebriert wird, dann spielt die „Squadra Azzurra“. Die italienische Frauen-Nationalmannschaft hat in den letzten Jahren eine emotionale Renaissance erlebt. Nach einer längeren Durststrecke auf internationalem Parkett haben sich die Italienerinnen mit viel Herzblut, technischer Finesse und dem traditionell ausgeprägten Defensivverständnis eindrucksvoll in den Fokus der Fußballwelt zurückgekämpft.
Auf der großen Bühne: Von frühen Pionierinnen zur modernen Professionalität
Was viele nicht wissen: Italien war in den Anfangsjahren des Frauenfußballs eine absolute Großmacht. Bereits in den 1980er und frühen 1990er Jahren verfügte das Land über eine der stärksten und lukrativsten Ligen Europas. Zahlreiche internationale Top-Stars wechselten damals in die Serie A.
Doch während andere Nationen wie Deutschland, die USA oder die skandinavischen Länder den Frauenfußball in den 2000er Jahren massiv förderten, geriet die Entwicklung in Italien ins Stocken. Das Team rutschte ins internationale Mittelfeld ab. Die große Wende kam erst Ende der 2010er Jahre, als Großclubs wie Juventus Turin, AC Mailand und die AS Rom massiv in ihre Frauenabteilungen investierten. Das zahlte sich für die Nationalmannschaft unmittelbar aus: Die Azzurre spielen heute einen modernen, taktisch extrem variablen Fußball, der die traditionelle italienische Kompaktheit mit schnellem, vertikalem Umschaltspiel vereint.
Glanzlichter bei EM- und WM-Turnieren
Die Turnierhistorie der Italienerinnen ist eine Geschichte von frühen Erfolgen, einer langen Pause und einem magischen Comeback:
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EM 1993 in Italien & EM 1997 in Norwegen/Schweden: Die goldenen Anfangsjahre. Zweimal stürmte Italien bis ins Finale der Europameisterschaft, musste sich dort aber jeweils den damals übermächtigen Norwegerinnen und Deutschen geschlagen geben. Die Vize-Europameistertitel zeugen von der frühen Dominanz.
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WM 2019 in Frankreich: Das Turnier, das alles veränderte. Nach 20 Jahren WM-Abstinenz kehrte Italien auf die Weltbühne zurück – und wie! Die Mannschaft spielte sich mit unbändiger Leidenschaft in die Herzen der Fans, stürmte völlig überraschend bis ins Viertelfinale (wo sie an den Niederlanden scheiterten) und löste in der Heimat eine nie dagewesene Euphorie aus.
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WM 2023 in Australien/Neuseeland: Ein Turnier der bitteren Lektionen. Trotz hoher Erwartungen schied das Team überraschend und tragisch in der Gruppenphase aus. Dieser Schockmoment führte zu einem Neuaufbau unter Trainer Andrea Soncin, der dem Team wieder Stabilität und ein neues taktisches Gesicht verlieh.
Prägende Gesichter und Legenden
Der italienische Fußball hat Ikonen hervorgebracht, die für Technik und unglaublichen Torinstinkt stehen:
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Die legendären Torjägerinnen: Carolina Morace ist eine historische Figur des Sports. Sie war nicht nur eine der besten Stürmerinnen der 80er und 90er Jahre (und erzielte im Wembley-Stadion einst vier Tore in einem Spiel), sondern wurde später auch eine renommierte Trainerin. Übertroffen wird sie nur von Patrizia Panico, der ewigen Rekordnationalspielerin und Rekordtorschützin Italiens, die unglaubliche 14 Mal Torschützenkönigin der Serie A wurde.
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Die Heldinnen der Neuzeit: Die Renaissance der Azzurre ist eng verknüpft mit Spielerinnen wie Cristiana Girelli (Juventus Turin), die durch ihre Lufthoheit und Kaltschnäuzigkeit besticht, und der eleganten Flügelspielerin Barbara Bonansea. Im modernen Zentrum zieht zudem Manuela Giugliano (AS Rom) als genialer Dreh- und Angelpunkt die Fäden im italienischen Mittelfeld.
Wissenswertes abseits des Platzes
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Der späte, aber historische Profistatus: Ein absoluter Meilenstein für den italienischen Sport wurde erst kürzlich erreicht. Ab der Saison 2022/23 wurde die Serie A Femminile endlich vollständig professionalisiert. Davor galten die Spielerinnen offiziell als Amateure – ein Zustand, der angesichts ihrer Leistungen auf dem Platz längst nicht mehr zeitgemäß war.
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Kultureller Wandel: Die Azzurre haben in Italien mehr geleistet als "nur" Fußball gespielt. Durch ihren mitreißenden Auftritt bei der WM 2019 brachen sie massiv mit alten, von Machismo geprägten Klischees in der extrem fußballverrückten, aber männlich dominierten italienischen Sportkultur und machten den Frauenfußball endgültig salonfähig.
Aktuelle Tabelle 2026-2027
WM 2027 Qualifikation Gruppe A1
| Heim | Auswärts | Alle | ||||
| Gespielt | 3 | 3 | 6 | |||
| Siege | 1 | 1 | 2 | |||
| Unentschieden | 1 | 2 | 3 | |||
| Niederlagen | 1 | 0 | 1 | |||
| Heim | Auswärts | Alle | ||||
| Per Match | Total | Per Match | Total | Per Match | Total | |
| Tore | 1.3 | 4 | 2.7 | 8 | 2 | 12 |
| Gegentore kassiert | 0.7 | 2 | 0.7 | 2 | 0.7 | 4 |
| Gelbe Karten | 3 | 9 | 1.7 | 5 | 2.3 | 14 |
| Rote Karten | 0 | 0 | 0 | |||
| Weiße Westen | 0.3 | 1 | 0.7 | 2 | 0.5 | 3 |
| Ecken | 0 | 0 | 0 | |||
| Fouls | 0 | 0 | 0 | |||
| Abseits | 0 | 0 | 0 | |||
| Torschüsse | 0 | 0 | 0 | |||
| Schüsse aufs Tor | 0 | 0 | 0 | |||

