Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
- 1 Musiala fehlt angeschlagen – die „10“ bleibt reserviert
- 2 Rückennummern für die Testspiele in Basel und Stuttgart
- 3 Nagelsmanns Einordnung: „gerne dabei gehabt“ und die „Crunchtime“
- 4 Torwartposition: Oliver Baumann mit der Nummer eins
- 5 Kapitän Joshua Kimmich behält die „6“
- 6 Angreifer-Nummern: Kevin Schade als „9“ und Neuling Lennart Karl mit „25“
Jamal Musiala fehlt angeschlagen, seine Rückennummer 10 bleibt für die WM 2026 aber reserviert: Bundestrainer Julian Nagelsmann lässt die legendäre Zahl bei den ersten Länderspielen des Jahres nicht vergeben. Die Entscheidung gilt für die Partien in Basel gegen die Schweiz am Freitag (20.45 Uhr/RTL) und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana (20.45 Uhr/ARD). Trotz seiner Abwesenheit signalisiert die Vergabepolitik, dass Musiala als Regisseur weiterhin fest im WM-Plan verankert ist. Gleichzeitig bestätigte Nagelsmann, dass er den 23-Jährigen „gerne dabei gehabt“ hätte, sich aber zum Schutz des Spielers zurückhielt.

Musiala fehlt angeschlagen – die „10“ bleibt reserviert
Der Münchner Jamal Musiala fehlt angeschlagen, doch der Regisseur ist bei Bundestrainer Julian Nagelsmann für die WM im Sommer weiterhin fest eingeplant. Der 23-Jährige fehlt aufgrund einer Schmerzreaktion nach seiner schweren Verletzung im vergangenen Sommer noch. Dennoch hat die DFB-Elf Musialas Rückennummer „10“ nicht vergeben und damit ein deutliches Zeichen gesetzt. Die Nummer bleibt somit als Signal für Musialas Rolle im Team reserviert.
Rückennummern für die Testspiele in Basel und Stuttgart
Für die Länderspiele in Basel gegen die Schweiz am Freitag (20.45 Uhr/RTL) und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana (20.45 Uhr/ARD) wird Musialas Rückennummer „10“ nicht vergeben. Die legendäre Zahl ist die einzige zwischen eins und 26, die beim Testspiel-Doppelpack zurückgehalten wird. Damit unterscheidet sich die Nummernvergabe von den übrigen Rückennummern der aktuellen Auswahl. Die Entscheidung fällt unmittelbar vor dem WM-Jahr und unterstreicht die Bedeutung, die Nagelsmann dem Nummernschema beimisst.

Nagelsmanns Einordnung: „gerne dabei gehabt“ und die „Crunchtime“
Nagelsmann bekannte, er hätte den 23-Jährigen „gerne dabei gehabt“, verzichtete aber aus Rücksicht auf die Gesundheit des Zauberfußes und die „Crunchtime“ bei der Titeljagd des FC Bayern auf den Offensivspieler. Damit stellt der Bundestrainer die Player-Protection und den Klubkontext in den Vordergrund. Die Erwähnung der „Crunchtime“ verweist auf die aktuelle Phase bei Bayern, in der jede Einsatzentscheidung auch die Meisterschafts- und Titeljagd beeinflusst. Zugleich bleibt die klare Aussage, dass Musiala im WM-Kontext fest eingeplant ist.

Torwartposition: Oliver Baumann mit der Nummer eins
Torwart Oliver Baumann wird in Basel und Stuttgart wie erwartet mit der Nummer eins auf dem Rücken auflaufen. Der Hoffenheimer ist in Abwesenheit des verletzten Marc-André ter Stegen die Stammkraft im deutschen Tor. Damit übernimmt Baumann die Rolle des verlässlichen Schlussmanns in diesen Testspielen. Die Nummer eins steht damit wie geplant auf dem Rücken des Keepers.
Kapitän Joshua Kimmich behält die „6“
Kapitän Joshua Kimmich behält seine „6“, auch wenn er mit Blick auf die WM weiter als Rechtsverteidiger eingeplant ist. Die Entscheidung bekräftigt Kimmichs Führungsrolle in der DFB-Elf trotz Positionsdiskussionen. Gleichwohl bleibt seine Rückennummer unverändert und signalisiert Kontinuität im Kader. Kimmichs Flexibilität zwischen Mittelfeld und rechter Abwehrseite bleibt Teil der WM-Planungen.
Angreifer-Nummern: Kevin Schade als „9“ und Neuling Lennart Karl mit „25“
Die Mittelstürmer-Nummer „9“ erhält Flügelstürmer Kevin Schade. Damit trägt der Offensivspieler in den Testspielen die klassische Stürmer-Nummer, obwohl er meist über die Außenbahnen agiert. Neuling Lennart Karl soll sich mit der „25“ für einen Kaderplatz bei der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada empfehlen. Die Vergabe der höheren Nummer an Karl signalisiert die Perspektive für den Youngster im erweiterten WM-Kader.