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Für Joshua Kimmich ist eine WM ohne Jamal Musiala in der Startelf kaum vorstellbar: Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft bezeichnete die Fähigkeiten des Offensivspielers als außergewöhnlich und sprach in Herzogenaurach über dessen Bedeutung für die Mannschaft. Musiala fehlt aktuell nicht aus sportlichen Gründen, sondern weil er in Absprache mit dem FC Bayern in München geblieben ist, um eine Schmerzreaktion nach seinem Wadenbeinbruch auszukurieren. Kimmich betonte zugleich die Sorgen um die Rückkehr nach einer schweren Verletzung und lobte Musialas frühe Torgefahr nach seiner Rückkehr. Vor den Länderspielen gegen die Schweiz (am Freitag in Basel) und Ghana (am Montag in Stuttgart) erscheinen seine Worte als klares Votum für Musialas Startelf-Chancen.

Kimmich lobt Musialas Qualitäten
Joshua Kimmich machte in Herzogenaurach deutlich, wie hoch er den jungen Bayern-Profi einschätzt. „Er ist unfassbar wichtig, weil er Qualitäten mitbringt, die sehr besonders sind im Weltfußball“, sagte der Kapitän der deutschen Fußball-Nationalmannschaft und unterstrich damit Musialas internationalen Stellenwert.
Musiala bleibt in München – Behandlung nach Wadenbeinbruch
Der 20‑Jährige ist vor den anstehenden Länderspielen in Absprache mit dem FC Bayern in München geblieben. Hintergrund ist eine Schmerzreaktion nach seinem Wadenbeinbruch, die nun in Bayern behandelt werden soll, weshalb er nicht mit zum Team nach Basel und Stuttgart gereist ist.
Bedeutung für Bayern und die Nationalmannschaft
Kimmich betonte mit Blick auf Klub und Auswahl die zentrale Rolle des Offensivspielers: „Jamal ist natürlich ein ganz wichtiger Spieler, sowohl bei Bayern als auch in der Nationalmannschaft“, sagte der Kapitän. „Da hoffen wir alle sehr, dass er schnell wieder gesund wird.“
Verletzungsfolgen, Rückkehr und aktuelle Form
Kimmich räumte ein, dass es sich um eine „sehr große Verletzung“ gehandelt habe und dass es schwierig sein kann, danach wieder auf das alte Niveau zu kommen. Gleichzeitig verwies er auf positive Ansätze nach Musialas Rückkehr auf den Platz und hob dessen direkte Torgefahr hervor: „Da war er direkt wieder torgefährlich. Wenn er dabei ist, kann er noch einmal den Unterschied ausmachen.“