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Julian Nagelsmann reagiert auf Personalprobleme in der DFB-Elf und beruft Angelo Stiller und Chris Führich nach. Die beiden ersetzen Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha, die angeschlagen bzw. verletzt fehlen. Nmecha fällt wegen einer Außenbandverletzung im rechten Knie mehrere Wochen aus, Pavlovic fehlte am Montag mit Hüftbeschwerden. Die Nachnominierungen sollen das Mittelfeld und die Offensive für die Länderspiele gegen die Schweiz und Ghana stabilisieren.

Nominierung: Stiller und Führich rücken in den Kader
Der Bundestrainer nominierte den Mittelfeldspieler Angelo Stiller vom VfB Stuttgart und Flügelspieler Chris Führich als Ersatz. Stiller könnte im Zentrum neben Leon Goretzka die Sechs übernehmen, Nagelsmann lobte ihn als „herausragend guten Fußballer mit extrem viel Potenzial und sehr konstanter Leistung“ und stellte gleichzeitig klar, dass Pavlovic ihm „einen Tick vorne“ gesehen wurde. Führich ergänzt die Optionen auf den Außenbahnen, nachdem Nmecha ausgefallen ist.
Verletzungslage: Diagnose und Ausfallzeiten
Felix Nmecha vom BVB zog sich eine Außenbandverletzung im rechten Knie zu und fällt mehrere Wochen aus – die Ausfallzeit macht eine genaue Reha- und Belastungssteuerung nötig. Aleksandar Pavlovic, der bei Bayern gemeldet wird, meldete Hüftbeschwerden und erschien deshalb nicht zum Treffpunkt in Herzogenaurach; seine Diagnose wird intern begleitet. Zudem sind Nathaniel Brown (Fuß) und Jamie Leweling (Wade) angeschlagen, was das Lazarett weiter reduziert.
Einsatzplan und Personalalternativen
Nagelsmann plant weiterhin mit Joshua Kimmich als Rechtsverteidiger und hat für die Sechser-Position neben Stiller noch die Rückkehrer Anton Stach und Pascal Groß als Optionen. Jamal Musiala wurde in Absprache mit dem FC Bayern nicht nominiert, nachdem er nach seiner schweren Verletzung eine Reaktion am Sprunggelenk zeigte. Die Mannschaft muss daher taktisch umgestellt werden, um Spielkontrolle und Kreativität zu sichern.