Schwerer Vorwurf gegen Nationalspieler Antonio Rüdiger: „wollte mir das Gesicht einschlagen“

Schwerer Vorwurf gegen Antonio Rüdiger: FC‑Getafe-Profi Diego Rico beschuldigt den Real‑Madrid‑Verteidiger, ihn im Liga‑Derby absichtlich mit dem Knie am Kopf getroffen haben zu wollen. Rico sagte bei Cadena Cope, Rüdiger habe versucht, „mir das Gesicht einzuschlagen“ und habe bereits zuvor auf ihn eingeredet. Die Szene fiel in dem überraschenden 1:0‑Sieg des Außenseiters bei den Königlichen und blieb für Rüdiger ohne direkte Folgen. Ex‑Schiedsrichter Alfonso Pérez Burrull forderte hingegen eine VAR‑Überprüfung und sprach von einem möglichen Platzverweis.

Antonio Rüdiger im Real Madrid Trikot in der Champions League 2024/2025 (Maciej Rogowski)
Antonio Rüdiger im Real Madrid Trikot in der Champions League 2024/2025 (Maciej Rogowski)

Vorwurf gegen Rüdiger: Rico beschreibt mutmaßliche Absicht

Diego Rico wirft Antonio Rüdiger vor, ihn gezielt angegriffen zu haben: Nach seiner Darstellung traf Rüdiger ihn mit dem Knie am Kopf, mit der klaren Absicht, „mir das Gesicht einzuschlagen“. Rico betonte bei Cadena Cope, dass das Verhalten des Madrid‑Verteidigers aus seiner Sicht eindeutig aggressiv und damit absichtlich gewesen sei. Solche Vorwürfe zielen direkt auf die Sportsmanship und könnten bei entsprechender Bewertung durch Unparteiische beziehungsweise den VAR weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Szene im Liga‑Derby und Spielverlauf

Die strittige Aktion ereignete sich unmittelbar nachdem der Ball zu Rico gekommen war; laut Rico räumte Rüdiger zuvor praktisch seinen Mitspieler aus dem Weg, um an ihn heranzukommen. Getafe nutzte in dem Liga‑Duell seine Chancen und gewann überraschend 1:0 bei Real Madrid, der Außenseiter setzte damit ein Ausrufezeichen im Spielverlauf. Trotz der Schwere der Anschuldigung konnte Rico weiterspielen — er bezeichnete das als Glück: Hätte Rüdiger ihn „falsch erwischt“, wäre er möglicherweise am Boden liegen geblieben.

Aussagen, mögliche Sanktionen und die Rolle des VAR

Rico verglich die Situation mit einem unterstellten eigenen Foul und behauptete, er wäre für zehn Spiele gesperrt worden, hätte er ein ähnliches Vergehen begangen. Auf Radio Marca forderte der ehemalige Schiedsrichter Alfonso Pérez Burrull eine Überprüfung durch den VAR und sagte, Rüdiger hätte seiner Ansicht nach vom Platz gestellt werden müssen. Konkret blieben jedoch keine direkten Konsequenzen für Rüdiger: Die Aktion wurde im Anschluss nicht geahndet, obwohl die Debatte um Platzverweis und Sperre weitergeführt wird.

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