WM Finale & die Rekordprämien: Was verdienen die Spieler beim Gewinn der WM?

Der WM-Titel bei der XXL-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada bringt der FIFA zufolge 50 Millionen Dollar in die Kassen des Siegerverbands. Ein stattlicher Batzen davon soll direkt an die spanischen Profis fließen, sollte Spanien am Sonntag im Finale gegen Argentinien triumphieren. Für Lamine Yamal und seine Mitspieler würde das eine Rekordprämie von umgerechnet rund 756.000 Euro pro Kopf bedeuten. Was Argentinien seinen Nationalspielern im Falle des Gewinns zahlt, ist nicht bekannt.

Der WM-Pokal als leuchtendes Drohnenbild über dem New Yorker Hafen: Mit der Show im Liberty State Park in Jersey City stimmte die FIFA am 17. Juli 2026 auf das Endspiel der Weltmeisterschaft im MetLife Stadium ein. (Justin Setterfield / Getty Images North America via Getty Images)
Der WM-Pokal als leuchtendes Drohnenbild über dem New Yorker Hafen: Mit der Show im Liberty State Park in Jersey City stimmte die FIFA am 17. Juli 2026 auf das Endspiel der Weltmeisterschaft im MetLife Stadium ein. (Justin Setterfield / Getty Images North America via Getty Images)

Weltmeisterschaften
19.7.2026
- 21:00
Spanien
- -
Argentinien

Spanischer Verband gewährt Spielern hohen Anteil am Preisgeld

Wie die spanische Sportzeitung As berichtete, hat sich die Nationalmannschaft im Vorfeld mit dem Verband RFEF auf eine lukrative Vereinbarung geeinigt. Demnach sollen im Falle eines Titelgewinns 45 Prozent der FIFA-Siegprämie an den Kader ausgeschüttet werden. Umgerechnet entspricht das etwa 19,7 Millionen Euro, die unter den 26 Spielern verteilt würden, pro Profi liefe das auf rund 756.000 Euro hinaus.

Bereits durch den Finaleinzug hat sich der spanische Verband eine garantierte Mindestausschüttung von 28,8 Millionen Euro gesichert. Sollte stattdessen Argentinien den Pokal in die Höhe stemmen, würden die Spieler von La Roja mit einem etwas kleineren Anteil von 40 Prozent der Prämie abgespeist, was einer Summe von etwa 480.000 Euro pro Akteur entspräche.

FIFA schüttet historische Rekordsummen aus

Unabhängig vom Ausgang des Endspiels winkt den beteiligten Verbänden ohnehin die höchste WM-Prämie der Geschichte. Für das erstmals auf 48 Teams aufgeblähte Turnier in Nordamerika hat der Weltverband die Siegprämie im Vergleich zur WM 2022 in Katar um acht Millionen Dollar erhöht. Schon für die reine Teilnahme kassierte jede der 48 teilnehmenden Nationen zehn Millionen Dollar, umgerechnet rund 8,7 Millionen Euro, eine Summe, die den finanziellen Stellenwert des Turniers für die FIFA unterstreicht.

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Historische Dimension des Finals

Auch sportlich hat die Partie am Sonntag (21.00 Uhr MESZ, live bei ZDF und MagentaTV) enormes Gewicht. Spanien darf sich Hoffnungen auf den zweiten WM-Stern nach dem Triumph vor 16 Jahren in Südafrika machen. Argentinien wiederum könnte mit einer erfolgreichen Titelverteidigung Geschichte schreiben und nach Italien und Brasilien erst die dritte Mannschaft überhaupt werden, der dieses Kunststück gelingt.