Ein heraufziehendes Gewitter hat der spanischen Nationalmannschaft kurz vor dem WM-Endspiel gegen Argentinien einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die letzte Trainingseinheit vor dem Finale am Sonntag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) fiel komplett aus. Die Argentinier durften dagegen in letzter Minute doch noch aufs Feld.

Unwetterwarnung stellt Spaniens Zeitplan auf den Kopf
Eigentlich hatte der amtierende Europameister für Samstagmittag Ortszeit eine reguläre Platzeinheit in New Jersey angesetzt. Eine aufziehende Unwetterfront zwang die Verantwortlichen jedoch zunächst dazu, den Termin nach hinten zu schieben. Da sich das verbleibende Zeitfenster als zu knapp erwies, wurde die Einheit schließlich ganz gestrichen. Der spanische Fußballverband RFEF bestätigte den Ausfall offiziell: „Das Training der spanischen Nationalmannschaft auf dem Trainingsgelände Melanie Lane in New Jersey wurde gemäß den US-Sicherheitsvorschriften bei Gewitter abgesagt. Die Spieler absolvieren derzeit eine Aktivierungseinheit in der Halle.“ Anstelle des vorgesehenen Feinschliffs auf dem Rasen musste sich die Furia Roja demnach mit einer Indoor-Alternative auf das Endspiel einstimmen.
Albiceleste kommt doch noch zur Platzeinheit
Auch beim kommenden Gegner sorgte die unbeständige Wetterlage rund um den Austragungsort zunächst für Unruhe. Es sah zeitweise ganz danach aus, als müsste auch die argentinische Auswahl auf ihr letztes Training vor dem großen Duell verzichten. Die Lage entspannte sich jedoch rechtzeitig, das Gewitter zog ab, und die örtlichen Behörden erteilten grünes Licht. So konnte die Mannschaft um Superstar Lionel Messi doch noch regulär auf dem Rasen der Anlage der New York Red Bulls trainieren. Während Argentinien somit mit einer gewohnten Platzeinheit in die letzten Stunden vor dem Anpfiff ging, musste Spanien kurzfristig improvisieren.