Ein Mann hält am 11. Juli 2014, zwei Tage vor dem Finale der FIFA-Weltmeisterschaft 2014 zwischen Deutschland und Argentinien, am Copacabana-Strand in Rio de Janeiro ein Schild hoch, auf dem er um Eintrittskarten bittet. AFP PHOTO / GABRIEL BOUYS / AFP / GABRIEL BOUYS

Ticket Preis-Wahnsinn zur WM 2026: Fan-Bündnis zerrt FIFA wegen „Abzocke“ vor die EU-Kommission!

Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko wird von einem handfesten Skandal überschattet. Weil die Ticketpreise in astronomische Höhen schießen und die günstigsten, offen verfügbaren Finalkarten mittlerweile unglaubliche 4.185 Dollar kosten, hat die europäische Fan-Organisation Football Supporters Europe (FSE) gemeinsam mit der Verbraucherschutzorganisation Euroconsumers eine formelle Beschwerde bei der Europäischen …

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WM 2026 in den USA - Washington

WM 2026 als Spielball der Kriegsmächte – FIFA ohne Plan B

Der Streit um Irans WM-Teilnahme dominiert die Debatte: US‑Präsident Trump sendet widersprüchliche Signale zur Sicherheit iranischer Spieler, Teheran droht mit Boykott, und Gianni Infantino sowie die FIFA stehen unter massivem Druck, ohne einen öffentlich bekannten Plan B. Weniger als 100 Tage vor dem Turnier gefährden diese Unsicherheiten die WM‑Planung und Playoffs — mögliche Nachrücker wie der Irak (mit den VAE als Playoff-Ersatz) werden gehandelt, doch regionale Konflikte und Flugroutenprobleme stellen logistische Risiken dar.

WASHINGTON, DC - 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

FIFA: Verletzung der Neutralitätspflicht belastet Infantino – Dank Trump!

Gianni Infantino gerät wegen seiner zunehmenden Nähe zu Donald Trump massiv in die Kritik: Treffen im Oval Office, ein FIFA-Büro im Trump Tower, öffentliche Auftritte (u. a. bei der Melania-Premiere) sowie die Übergabe einer WM-Trophäen-Nachbildung und eines von ihm gestifteten Friedenspreises werden als Verstöße gegen die in den Statuten verankerte Neutralitätspflicht gewertet, eine Beschwerde liegt jetzt der FIFA-Ethikkommission vor. Verteidiger sprechen von pragmatischer Realpolitik, doch der Vorgang belastet die Compliance und Reputation der FIFA und wirft Fragen zur Auswirkung auf WM-Themen (u. a. Iran) auf.

WASHINGTON, DC - 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

FIFA WM 2026: Donald Trump mit Kehrtwende: Iran sollte nicht an der Fußball-WM teilnehmen

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran auf Truth Social nahegelegt, auf eine Teilnahme an der FIFA-WM 2026 zu verzichten – die iranische Nationalmannschaft sei zwar willkommen, ihre Anwesenheit halte er aber aus Gründen der persönlichen Sicherheit für unangemessen. Zuvor hatte er laut FIFA-Chef Gianni Infantino noch zugesichert, Iran dürfe antreten; die Kehrtwende und die wachsenden Spannungen im Nahen Osten verstärken nun Unsicherheit und Spekulationen über einen möglichen Verzicht und erschweren die WM‑Planungen.

WASHINGTON, DC - 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

FIFA WM 2026: Infantino & Donald Trump: Iran bei der WM „willkommen“

FIFA‑Präsident Gianni Infantino berichtet, US‑Präsident Donald Trump habe zugesichert, der Iran sei bei der WM 2026 willkommen und die iranische Nationalmannschaft ausdrücklich eingeladen, in den USA am Turnier teilzunehmen. Die Aussage fiel demnach bei einem Gespräch am Rande der WM‑Auslosung im Dezember, bei dem Infantino Trump den erstmals vergebenen FIFA‑Friedenspreis überreichte; zuvor hatte Trump jedoch gesagt, es sei ihm wirklich egal, ob Iran teilnehme. Die FIFA hat bislang keine sportpolitischen Beschränkungen gegen die Teilnahme des Irans angekündigt und betont die Trennung von Politik und Sport trotz der angespannten Lage im Nahen Osten.

(From L) Brazil's President Dilma Rousseff, FIFA President Joseph Blatter and Russia's President Vladimir Putin pose during handing over of the 2018 FIFA World Cup to Russia on July 13, 2014 in Rio de Janeiro. AFP PHOTO / RIA NOVOSTI POOL / ALEKSEY NIKOLSKYI

FIFA Ex-Boss Sepp Blatter wird 90 – Sein Vermächtnis klingt nicht gut: Klagen, Korruption und Krisen

Zum 90. Geburtstag ist das öffentliche Vermächtnis des ehemaligen FIFA-Chefs Sepp Blatter von Klagen, Korruptionsvorwürfen und Krisen geprägt: Jahrelang formte er die FIFA, ehe Razzien, Ermittlungen und Vorwürfe um Stimmenkauf und dubiose Zahlungen sein Erbe überschatteten. Die Razzia im Zürcher Hotel Baur au Lac 2015, die umstrittenen WM-Vergaben an Russland und Katar sowie der Platini-Prozess — aus dem er zuletzt freigesprochen wurde — stehen symbolisch für diese Ära; Blatter verteidigt sich bis heute, kritisiert Nachfolger Gianni Infantino scharf und fordert eine ehrhafte Verabschiedung.

WASHINGTON, DC - 07. MÄRZ: Gianni Infantino, Präsident der Fédération Internationale de Football Association (FIFA), spricht neben US-Präsident Donald Trump bei der Unterzeichnung einer Durchführungsverordnung im Oval Office des Weißen Hauses am 07. März 2025 in Washington, DC. Präsident Trump unterzeichnete eine Durchführungsverordnung zur Einrichtung einer Task Force des Weißen Hauses für die Fußballweltmeisterschaft 2026. Anna Moneymaker/Getty Images/AFP (Foto von Anna Moneymaker / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

Fußball-WM 2026: US-Präsident Donald Trump wäre Iran-Absage „wirklich egal“

US-Präsident Donald Trump sagte gegenüber Politico, ihm sei „wirklich egal“, ob Iran bei der WM 2026 in den USA antritt; nach jüngsten US-Angriffen ist die Teilnahme des iranischen Teams allerdings ungewiss und macht deutlich, wie stark Sicherheitspolitik und Turnierorganisation hier verknüpft sind.
Verbandspräsident Mehdi Taj ließ einen Start offen und nannte die Lage wenig hoffnungsvoll; der Iran boykottierte bereits die Auslosung in Washington, fehlte als einziges Team beim Planungstreffen in Atlanta und drei Funktionären – offenbar auch Taj – wurden US-Visa verweigert, was bei der Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten kurzfristige Folgen für Spielplan und Austragungsorte haben könnte.

Liveblog zur WM 2026 Auslosung

Fifa Präsident Infantino mit Idee gegen Rassismus auf dem Platz: Rote Karte für Mund zuhalten?

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat vorgeschlagen, Profis, die sich beim Sprechen mit Gegenspielern den Mund mit Trikot oder Hand bedecken, mit einer roten Karte vom Platz zu stellen – einen Vorschlag, den das IFAB bei seiner Sitzung in Wales nach dem Vorfall um Gianluca Prestianni und Vinícius Júnior diskutierte. Infantino argumentiert, das Verbergen des Mundes deute auf ein Fehlverhalten hin, Teilnehmer forderten jedoch eindeutige Kriterien für Schiedsrichter; eine mögliche Regeländerung könnte beim FIFA-Kongress im April in Vancouver beschlossen und rechtzeitig für die WM (11. Juni–19. Juli) eingeführt werden.

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

WM 2026 Sicherheit – Wie ist es mit der Gewalt in Mexiko?

Rund 100 Tage vor dem Anpfiff der WM 2026 haben die Gewaltausbrüche nach der Tötung des Drogenbosses Nemesio „El Mencho“ in 20 von 32 Bundesstaaten die Sicherheitslage in Mexiko deutlich verschärft, betroffen ist besonders Jalisco mit der Gastgeberstadt Guadalajara, wo vier WM-Spiele geplant sind. Das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft warnen vor Ortswechseln und raten, Menschenansammlungen sowie Polizeieinsätze zu meiden; Südkorea und Kolumbien planen Quartiere in Guadalajara, während andere Teams wie Uruguay und Portugal Alternativen erwägen (Deutschland spielt seine Vorrundenspiele in den USA).

FIFA Präsident Gianni Infantino (Foto Depositphotos.com)

Infantinos FIFA Imperium: Zehn Jahre voller Geld, Gier und Größenwahn – Die totale Diktatur?

Zehn Jahre nach seiner Wahl 2016 prägt Gianni Infantino die FIFA als dominante, zunehmend zentralistisch agierende Figur — statt versprochener Reformen sehen Kritiker eine Machtkonzentration und ein System aus Geld, Einfluss und gebrochenen Reformzusagen. Unter seiner Führung wuchsen Einnahmen und Mega‑Turniere (48er Männer‑WM, größeres Frauen‑Turnier, 32er Klub‑WM) sowie die Zahl der Kommissionen, zugleich mehren sich Vorwürfe von Intransparenz, politischer Nähe zu Staatschefs und fragwürdigen Entscheidungen wie der Vergabe der WM 2034.