Oliver Baumann hat sich genervt über die anhaltenden Spekulationen um ein mögliches Comeback von Manuel Neuer in der deutschen Nationalmannschaft gezeigt. Der Keeper der TSG Hoffenheim stellte klar, dass für ihn nur Leistungen zählen und nicht die öffentliche Diskussion. Die Nummer eins für die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada sieht die Debatte als weitgehend auserzählt.

Baumann will auf dem Platz antworten
Bei Sky sagte Baumann: „Für mich zählt Leistung, da möchte ich laut sein, nicht in irgendwelchen Debatten“. Zugleich machte der 35-Jährige deutlich, dass er die Diskussion nicht weiter anheizen will: „Es ist doch alles gesagt, jeder hat seinen Senf dazugegeben. Dabei belasse ich es.“ Baumann ist als deutsche Nummer eins für das Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli eingeplant.
Nach dem 2:2 des FC Augsburg gegen Hoffenheim am Freitagabend blieb der Nationalkeeper ruhig und verwies auf sein Selbstvertrauen: „Ich bleibe ruhig, ich vertraue mir, vertraue auf meine Stärken“. Zugleich betonte er: „Ich bin keiner, der sich jetzt hinstellt und sagt, wie geil ich bin.“
Neuer bleibt bei seinem Rücktritt
Ausgelöst wurden die neuen Spekulationen durch Neuers Gala im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Real Madrid, das Bayern München mit 2:1 gewann. Seitdem wird in der Öffentlichkeit diskutiert, ob Bundestrainer Julian Nagelsmann den Münchner doch noch für das Großturnier im Sommer zurückholen sollte. Neuer hatte sich nach der Heim-EM 2024 aus der Nationalmannschaft zurückgezogen und ein Comeback danach ausgeschlossen.
Auch nach dem Auftritt im Bernabéu wich der 40-Jährige nicht von seiner Linie ab. „Wir brauchen das Thema gar nicht aufmachen. Wo haben wir denn gespielt heute?“, sagte Neuer. „Wir reden jetzt nicht über die Nationalmannschaft. Ich habe meine Sachen gesagt und konzentriere mich jetzt auf den FC Bayern.“