Mainz 05 muss weiterhin auf Nationalspieler Nadiem Amiri verzichten

Mainz 05 muss im Abstiegskampf weiter auf Nadiem Amiri verzichten: Der 29-Jährige ist noch nicht im Mannschaftstraining zurückgekehrt. Trainer Urs Fischer erklärte in der Presserunde, „Er braucht noch einen Moment länger“ und betonte zugleich: „er ist aber zuversichtlich. Er fühlt sich gut und ist auf dem richtigen Weg.“ Amiri fehlt den Mainzern seit Ende Februar wegen einer Fersenverletzung und konnte auch während der Länderspielpause noch nicht ins Teamtraining einsteigen. Das Kapitel Genesung dauert an: „es braucht noch seine Zeit“.

Nadiem Amiri von 1. FSV Mainz 05 jubelt mit ausgebreiteten Armen nach seinem Tor zur Führung im Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV am 20. Februar 2026 in der MEWA Arena in Mainz. Alex Grimm / Getty Images
Nadiem Amiri von 1. FSV Mainz 05 jubelt mit ausgebreiteten Armen nach seinem Tor zur Führung im Bundesligaspiel gegen den Hamburger SV am 20. Februar 2026 in der MEWA Arena in Mainz. Alex Grimm / Getty Images

Amiri weiterhin verletzt – Diagnose, Ausfallzeit und Reha

Der Fußball-Bundesligist Mainz 05 muss im Abstiegskampf vorerst weiterhin ohne seinen Schlüsselspieler Nadiem Amiri auskommen. Amiri fehlt den Mainzern seit Ende Februar wegen einer Fersenverletzung; die genaue Ausfallzeit ist weiterhin Thema in der medizinischen Abteilung des Vereins. In der Presserunde erläuterte Trainer Urs Fischer die eingeschränkte Belastbarkeit des Mittelfeldspielers und verwendete Begriffe aus dem Reha-Umfeld, als er sagte: „Er braucht noch einen Moment länger“.

Gleichzeitig gab Fischer eine optimistische Einordnung zur weiteren Entwicklung: „er ist aber zuversichtlich. Er fühlt sich gut und ist auf dem richtigen Weg.“ Dennoch betonte der Übungsleiter, dass die Rückkehr ins Mannschaftstraining bislang ausgeblieben ist und die vollständige Belastungsfähigkeit noch nicht hergestellt ist. „es braucht noch seine Zeit“, unterstrich Fischer die notwendige Geduld im Heilungsprozess.

Trainerstatement vor Hoffenheim: Zeitliche Einordnung und Ausblick

Urs Fischer äußerte sich vor der Auswärtspartie bei der TSG Hoffenheim am Samstag (15.30 Uhr, Sky) zur Situation seines verletzten Spielmachers. Der Chefcoach stellte klar, dass Amiri trotz positiver Signale bisher nicht ins Mannschaftstraining zurückkehren konnte und daher für das Duell in Sinsheim nicht zur Verfügung steht. In der Presserunde versuchte Fischer, die Lage realistisch einzuordnen und gab gleichzeitig eine beruhigende Perspektive für die nächsten Tage.

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Der Übungsleiter sprach offen über den Verlauf der Behandlung und die erwarteten Reha-Schritte, nannte jedoch keinen konkreten Zeitpunkt für eine Rückkehr in den Kader. Fischer bleibt nach eigenen Worten zuversichtlich, forderte aber weiterhin Geduld: „Er braucht noch einen Moment länger“, wie er wiederholte.

Serie, Tabellenlage und Restprogramm

Nach Sinsheim reisen die Rheinhessen mit einer Serie von sieben Pflichtspielen in Folge ohne Niederlage. Diese Serie und die jüngste Entwicklung in der Liga geben Mainz etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir waren mal Letzter, jetzt sind wir Elfter“, sagte Fischer mit Blick auf die Bundesligatabelle und unterstrich zugleich die Vorsicht im Umgang mit der aktuellen Lage.

Der Chefcoach mahnte Realismus und betonte den langen Atem: „aber abgerechnet wird nach 34 Spieltagen. Geschafft ist noch gar nichts.“ Bei noch sieben ausstehenden Partien hat Mainz derzeit sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang 16.