Inhaltsverzeichnis - das findest du hier
Lennart Karl feierte beim Länderspiel-Debüt einen starken Einstand und gilt nach dem 2:1 (1:0) gegen Ghana als einer der großen Gewinner beim Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Jahr. Bundestrainer Julian Nagelsmann und die Mitspieler überschütteten den 18-jährigen FC Bayern-Profi mit Lob. Karl kam wie bereits gegen die Schweiz als Einwechselspieler und machte mit unwiderstehlichen Dribblings sofort Eindruck. Auch Matchwinner Deniz Undav zog den Vergleich und sprach gar von einem „Ribéry-mäßig“ anmutenden Spielstil.

Start ins WM-Jahr und Spielausgang
Der Bundestrainer lobte, die Mitspieler schwärmten: Lennart Karl durfte sich beim Start der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ins WM-Jahr als einer der großen Gewinner fühlen. Deutschland gewann das Testspiel gegen Ghana mit 2:1 (1:0) — ein Ergebnis, das den Spielverlauf zugunsten der Gastgeber entschied. Gleichzeitig bot die Partie Gelegenheit, junge Talente zu testen und die frische Dynamik im Kader zu beobachten.
Bundestrainer Julian Nagelsmann ordnet ein
Julian Nagelsmann hob Karl unmittelbar nach dem Spiel hervor und ordnete den Auftritt ein: „Von all den jungen Spielern, die wir im Laufe der Zeit nominiert haben, hat er mit den besten Eindruck gemacht“, sagte Julian Nagelsmann nach dem 2:1 (1:0) gegen Ghana über den Teenager. Darüber hinaus betonte der Bundestrainer: „Er hat einen super Eindruck gemacht. Frech, aber auch demütig“.
Nagelsmann ging zudem näher auf die Stärken Karls ein und erklärte dessen Spielanlage mit Blick auf Raumverhalten und Stellungsspiel: „Er hat eine natürliche Gabe, gut zu stehen und sich im Raum zu bewegen“. Diese Einschätzung untermauert Karls Rolle als variabel einsetzbarer Offensivspieler in der Nationalmannschaft.
Einwechslung wie gegen die Schweiz und sofortiger Einfluss
Wie gegen die Schweiz (4:3) hatte Nagelsmann den Bayern-Profi eingewechselt – und dieser hatte mit seinen unwiderstehlichen Dribblings sofort großen Einfluss. Karls Aktionen mit dem Leder veränderten den Rhythmus der Partie, brachten Frische ins Angriffsspiel und zwangen die ghanaische Abwehr zu Reaktionen. Seine Einwechslung bestätigte erneut das Konzept des Bundestrainers, junge Spieler schrittweise über Einwechslungen einzubinden.
Vergleich mit Ribéry und überschwängliches Lob von Deniz Undav
Mit wem man den 18-Jährigen vergleichen kann? „Ein bisschen Ribéry-mäßig“, spiele Karl, sagte Matchwinner Deniz Undav, „er ist ein brutaler Spieler. Er hat so eine Abgezocktheit schon in dem Alter, ist frech beim Spielen, bringt eine gute Frische mit. Hat genug Demut und ist ein feiner Kerl.“ Undav, der als Matchwinner gefeiert wurde, lobte Karls Qualität und die bereits sichtbare Wettbewerbsstärke.
Auf die Frage, was dem jungen Talent noch fehlt, gab Undav eine augenzwinkernde Antwort: „Ich muss noch hinkriegen, dass er ein bisschen lockerer wird“, scherzte Undav, „abseits vom Platz – aber wie gesagt: ein Top-Spieler. Brutale Qualität mit dem Alter. Ich wünschte, ich hätte so eine Qualität in seinem Alter gehabt. Lennart wird uns noch sehr, sehr lange Spaß machen.“