FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

WM 2026 Debatte: Oke Göttlich legt nach und fordert DFB-Positionierung

In der Debatte um die WM 2026 hat Präsidiumsmitglied und FC St. Pauli‑Präsident Oke Göttlich seine Forderung erneuert, dass der DFB eine klare Haltung zu Menschenrechten und politischen Fragen einnehmen und sich kommunikativ auf mögliche Diskussionen vorbereiten müsse – er betonte ausdrücklich, keinen Boykott der Gastgeber USA, Mexiko und Kanada zu fordern, sondern Denkanstöße geben zu wollen. Der DFB lehnte einen Boykott ab und Präsident Bernd Neuendorf kritisierte Göttlich, woraufhin sich dieser über die Reaktionen erstaunt zeigte und auf seine längere Funktionärserfahrung verwies.

FC Barcelona Trainer Hansi Flick (Foto Depositphotos.com)

Fußball heute: FC Barcelona in der Copa del Rey – Flick glaubt an Pokalwunder

Nach dem 0:4‑Hinspiel steht Barcelona im Copa‑del‑Rey‑Halbfinal‑Rückspiel gegen Atlético vor einer Mammutaufgabe; Hansi Flick fordert Einheit und glaubt trotz der Hypothek an ein Pokalwunder, gestärkt durch das 4:1 gegen Villarreal und Lamine Yamals Dreierpack. Robert Lewandowski fehlt verletzt, Pedri kehrt in den Kader zurück, während Diego Simeone Yamal gezielt Defensivaufgaben auferlegen will, um Barças Offensivkraft zu schwächen.

Die deutsche Stürmerin Selina Cerci (#15) reagiert während des Rückspiels im Finale der UEFA Women's Nations League zwischen Spanien und Deutschland im Metropolitano-Stadion in Madrid am 2. Dezember 2025. (Foto: Javier SORIANO / AFP)

DFB-Frauen Länderspiel: Kräfte sammeln für den Jahresauftakt in der WM-Quali 2027

Die DFB-Frauen nutzen die verlängerte Abstellungsperiode, um unter Bundestrainer Christian Wück Intensität, taktische Abläufe und mentale Vorbereitung zu schärfen; vor dem WM‑Quali-Auftakt gegen Slowenien in Dresden (Di., 17.45 Uhr/ARD) gönnten sich Spielerinnen wie Ann‑Katrin Berger, Vivien Endemann und Janina Minge einen freien Tag. Nur der Gruppensieger aus Gruppe A4 qualifiziert sich direkt für Brasilien 2027, daher sind Konstanz und Stabilität gefragt — bereits am Samstag steht das nächste Spiel in Norwegen (18.00 Uhr/ZDF-Livestream) an. Kaderdetails: Selina Cerci und Sophia Kleinherne fehlen verletzt, dafür wurden Jella Veit und Larissa Mühlhaus nachnominiert; Kapitänin Giulia Gwinn berichtet von hoher Motivation, und Lea Schüller kehrt mit pure Freude nach ihrem Wechsel zurück ins Blickfeld.

Die deutsche Verteidigerin Giulia Gwinn (links) und die spanische Stürmerin Esther Gonzalez (#09) kämpfen um den Ball während des Hinspiels des Finales der UEFA Women's Nations League zwischen Deutschland und Spanien am 28. November 2025 in Kaiserslautern, Westdeutschland. (Foto: THOMAS KIENZLE / AFP)

DFB Frauen-Kapitänin Guilia Gwinn im Interview vor dem nächsten DFB-Länderspiel

Fünf Tage vor dem Auftakt der WM‑Qualifikation gegen Slowenien in Dresden zieht DFB‑Kapitänin Giulia Gwinn ein positives Fazit: Die Stimmung am Campus sei fokussiert und motiviert, die Mannschaft habe klare Ziele für das Länderspieljahr 2026 und sieht die längere Abstellungsphase als Chance für taktische Arbeit und die Integration neuer Spielerinnen. Gwinn betont, dass die Belastungssteuerung individuell erfolgt – auch sie selbst verzichtet auf die intensivere Einheit nach Absprache mit Trainer Christian Wück, es sei nichts Ernstes. Zudem will das Team defensive Stabilität ins Offensivspiel übertragen und die in der Frauen‑Bundesliga geprägte Entwicklung als Basis für die Zukunft der Nationalmannschaft nutzen.

FIFA Fußball WM 2026 in USA, Mexiko & Kanada

Noch 100 Tage bis zum WM 2026 Eröffnungsspiel: Krisen und Kriege statt Sport und Spaß

In 100 Tagen sollte die Fußball‑WM 2026 beginnen, doch statt Vorfreude dominieren Sicherheitsbedenken, geopolitische Konflikte und Einreisebeschränkungen die Debatte — besonders der Iran‑Konflikt droht die Teilnahme der qualifizierten Mannschaft zu verhindern und hat bereits den Ligabetrieb sowie Vorbereitungen massiv gestört. Mehrere Austragungsorte wie Guadalajara und Boston stehen wegen Sicherheits- und Finanzfragen unter Druck, während verschärfte US‑Politik und Einreiseregeln das Fan‑Erlebnis in Städten wie Los Angeles, Seattle und Mexiko‑City gefährden. Die FIFA will das XXL‑Turnier mit 48 Teams trotzdem durchziehen (Auftakt im Azteken‑Stadion, Finale in New York), doch die offenen Fragen werfen einen Schatten auf den geplanten Fußball‑Sommer.

Die iranischen Nationalspieler vor dem Fußballspiel der Asien-Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar zwischen dem Iran und den Vereinigten Arabischen Emiraten am 1. Februar 2022. (Foto von Atta KENARE / AFP)

Fußball WM 2026 Teilnehmer: Wie geht es mit dem Iran weiter?

Die Debatte um die Teilnahme Irans an der Fußball-WM 2026 spitzt sich nach dem jüngsten Angriff zu; Verbandspräsident Mehdi Taj bezeichnet die Lage als düster und stellt eine normale WM-Teilnahme infrage. Wegen einer 40-tägigen Staatstrauer ruht der gesamte Spielbetrieb, Vorbereitungsspiele wurden abgesagt, und die FIFA will die Entwicklung genau beobachten, während politische Spannungen und ein früherer Visa-Streit die Planungen zusätzlich erschweren.

Am 30. Mai 2024 beaufsichtigt Deutschlands Cheftrainer Julian Nagelsmann eine Trainingseinheit der deutschen Fußballnationalmannschaft im regnerischen Blankenhain, Ostdeutschland, zur Vorbereitung auf die UEFA EURO 2024. (Foto: Tobias Schwarz / AFP)

Bundestrainer Julian Nagelsmann im kicker-Interview: So sieht er die KI-Unterstützung zur WM 2026

Julian Nagelsmann sagt im kicker‑Interview, dass er KI‑gestützte Daten vor allem als ergänzende Kontrollinstanz nutzt, um sein Bauchgefühl zu bestätigen und nur in Ausnahmefällen die Analyse die Entscheidung dominieren zu lassen — er ist jedoch bereit, seine Einschätzung zu ändern, wenn Datensätze widersprüchliche Hinweise liefern. Für die WM in den USA wertet sein Team gezielt Intensitäts‑ und Sprintdaten (z. B. Sprints pro 15 Minuten) aus, um Spielminuten, Erholung sowie taktische und medizinische Maßnahmen an das Klima anzupassen, und mahnt gleichzeitig, die Vorrundengegner (Elfenbeinküste, Ecuador, Curaçao) nicht zu unterschätzen.

Der deutsche Cheftrainer Julian Nagelsmann beantwortet die Fragen der Journalisten nach der Auslosung der Qualifikationsspiele für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in Europa am 13. Dezember 2024 im FIFA-Hauptquartier in Zürich. (Foto: Fabrice COFFRINI / AFP)

Bundestrainer Nagelsmann 100 Tage vor der WM 2026: „Welt ist in vielen Teilen unruhig und verrückt“

Bundestrainer Julian Nagelsmann betont gut 100 Tage vor der WM trotz politischer und gesellschaftlicher Probleme in den Gastgeberländern die verbindende Kraft des Fußballs, räumt aber ein, dass etwa der Drogenkrieg in Mexiko oder die harte US‑Politik Grenzen setzen und vom Sport nicht gelöst werden können. Er trennt seine private Wertehaltung strikt von seiner Rolle als Cheftrainer – als Privatperson äußere er seine Meinung und Wahlpräferenzen, im Amt konzentriere er sich jedoch ausschließlich auf den Fußball und ein positives Auftreten. Den Spielern will er keine Maulkörbe verpassen, fordert aber volle Konzentration auf das, was auf dem Platz beeinflussbar ist, und verweist auf Heim‑EM und WM 2006 als Beispiele für die integrative Wirkung großer Turniere.

Der deutsche Nationaltrainer Julian Nagelsmann auf dem roten Teppich vor der Auslosung für die Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten. (Foto: Koen van Weel / ANP MAG / ANP via AFP)

Bundestrainer Nagelsmann mit Überraschungen im WM 2026 Kader!

Bundestrainer Julian Nagelsmann kündigt überraschende Personalentscheidungen für das WM-Jahr an: Joshua Kimmich bleibt Rechtsverteidiger, Oliver Baumann ist die klare Nummer eins im Tor und Leon Goretzka hat trotz weniger Einsatzzeit bei Bayern gute Chancen auf einen Stammplatz in der Doppelsechs. Nagelsmann betont, dass Auswahlkriterien wie Rollenverständnis, Zweikampfstärke und Kopfballstärke vor Vereinsstatus zählen und räumt ein, dass einige Entscheidungen in Öffentlichkeit und bei einzelnen Spielern auf Unverständnis stoßen könnten.

Der englische Stürmer Nr. 09 Harry Kane vom FC Bayern München jubelt nach einem Elfmetertor während des Bundesligaspiels zwischen dem FC Bayern München und Werder Bremen am 26. September 2025 in München. (Foto: Alexandra BEIER / AFP)

Bundesliga Spieler des Tages: Harry Kane (FC Bayern München)

Harry Kane dominierte das Spitzenspiel in Dortmund mit einem Doppelpack (Ausgleich 54., Elfmeter 70′) und sicherte Bayern dank seiner Präsenz im Strafraum und Vorlagen vor allem von Joshua Kimmich und Serge Gnabry den 3:2-Auswärtssieg. Mit 30 Toren in 24 Einsätzen jagt der Engländer Robert Lewandowskis Rekordmarke von 41 Treffern — in Reichweite, so Kane, der Konstanz bis Ende April/Anfang Mai als Schlüssel bezeichnet.