Jude Bellingham von Real Madrid CF nutzt eine Trinkpause im Viertelfinale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025 gegen Borussia Dortmund im MetLife Stadium in East Rutherford, New Jersey am 5. Juli 2025. David Ramos / Getty Images

Fußball WM 2026 – ARD und ZDF zeigen bei WM Werbung während Trinkpausen

Bei der WM 2026 gibt es in allen 104 Spielen jeweils drei Minuten Trinkpause bei 22 und 67 Minuten – ARD und ZDF wollen diese Unterbrechungen werblich nutzen: ZDF bietet etwa „Exklusivblöcke“ im Vollbild (ca. 90 Sekunden, Spots mind. 15 s; Platzierungen bei nicht-deutschen Spielen ab rund 1.200 Euro/Sek.), die ARD vermarktet ein „Cooling Break Paket“.
Die Werbung darf pro Trinkpause maximal 80 Sekunden dauern, frühestens 20 Sekunden nach dem Pfiff beginnen und muss 30 Sekunden vor Wiederanpfiff enden; Einschränkend gilt zudem der Rundfunkstaatsvertrag, der Werbung im Free-TV nach 20:00 Uhr untersagt und damit späte Übertragungen begrenzen kann.

Jamal Musiala vom FC Bayern München gestikuliert während des Bundesliga-Spiels gegen Borussia Mönchengladbach in der Allianz Arena am 6. März 2026 in München. Alexander Hassenstein / Getty Images

WM 2026 Hoffnung: Jamal Musiala im Wettlauf gegen die Zeit – Reicht es für die WM?

Jamal Musiala befindet sich im Wettlauf gegen die Zeit, um rechtzeitig zur WM 2026 in Topform zu kommen: Beim öffentlichen Mannschaftstraining an der Säbener Straße wirkte der 23‑Jährige gut gelaunt, übte Pässe mit Alphonso Davies und gab Autogramme, ist aber neun Monate nach seiner Horror‑Sprunggelenksverletzung noch nicht komplett matchfit. Mit nur noch sechs Wochen bis zur Kaderbekanntgabe durch Bundestrainer Julian Nagelsmann und etwa acht Wochen bis zum Vorbereitungsstart wird vor allem Spielpraxis in der verbleibenden Saisonphase — trotz des engen Bayern‑Terminplans — zum entscheidenden Faktor für seine WM‑Chancen.

Edin Dzeko von Bosnien-Herzegowina im Zweikampf mit Gianluca Mancini von Italien beim WM-Qualifikations-Playoff am 31. März 2026 im Stadion Bilino Polje in Zenica. (Foto: Getty Images)

Bosnien bei der WM 2026: Edin Dzeko feiert – Schalke bangt & gratuliert

Edin Džeko führte Bosnien-Herzegowina ins WM-Turnier und feierte den Triumph ausgelassen vor 100.000 Fans und seinen 2,4 Millionen Instagram-Followern. Der Jubel wird jedoch von Sorge überschattet: Ein Sturz in der Schlussminute der Verlängerung gegen Italien brachte eine Schulterverletzung, die laut Berichten eine Schlüsselbein-Operation nötig machen könnte — ein herber Ausfall sowohl für die Nationalelf vor dem Auftakt am 12. Juni gegen Kanada als auch für seinen Klub Schalke 04, der im Aufstiegsrennen auf ihn angewiesen ist.

Türkei-Fans stimmen sich vor dem WM-Qualifikations-Playoff zwischen Kosovo und der Türkei am 31. März 2026 im Fadil-Vokrri-Stadion in Pristina ein. (Foto: Ferdi Limani / Getty Images)

Türkei bei der WM 2026: Erdogan träumt vom WM-Finale, Verbandschef vom Titel

Die Türkei sicherte sich durch ein hart erkämpftes 1:0 im Playoff-Finale gegen Kosovo das WM-Ticket 2026 und kehrt damit nach 24 Jahren erstmals wieder zur Endrunde zurück – Verbandschef İbrahim Hacıosmanoğlu fordert sogar den Titel.
Präsident Recep Tayyip Erdoğan lobte die Qualifikation, träumt offen vom Einzug ins Finale und sprach der Mannschaft persönliche Unterstützung aus; die Türkei trifft in der Vorrunde auf Australien, Paraguay und die USA und beginnt am 14. Juni unter Trainer Vincenzo Montella gegen Australien.

DFB-Teammanager Rudi Völler verfolgt das Training der deutschen Nationalmannschaft am 29. März 2026 in der MHPArena in Stuttgart. (Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images)

Deutschland bei der WM 2026 – Völler zum WM Quartier & Base Camp

DFB-Sportdirektor Rudi Völler setzt für die WM 2026 auf das historische The Graylyn Estate in Winston-Salem, lobt Ausstattung und Atmosphäre („den Geist von Winston‑Salem“) sowie Angebote wie eine Players Lounge und sieht dort ideale Voraussetzungen für den berühmten Teamgeist der Nationalmannschaft. Kritik am Quartier weist er zurück, verteidigt das Teammanagement bei der Wahl und betont, dass am Ende nur das sportliche Abschneiden über die Bewertung des Basecamps entscheiden werde.

Deniz Undav (Deutschland) trifft zum 2:0 gegen Ghanas Torhüter Benjamin Asare beim Länderspiel in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Sona Maleterova / Getty Images

Länderspiel Deutschland gegen Ghana: Die deutsche Mannschaft in der Einzelkritik

Deutschland–Ghana lieferte viele Erkenntnisse zur Form und Rollenverteilung im DFB‑Team: Einzelkritiken beleuchten Noten und Schlüsselszenen – vom gehaltenen Strafstoß bis zum Siegtor – mit Blick auf Spielverlauf, Duelle und WM‑Nominierung.
Kurz gefasst: Nübel solide als Nummer zwei (3), Kimmich als Kapitän engagiert und per Chipvorlage am 2:1 beteiligt (3), Tah konzentriert und zweikampfstark (2,5), Schlotterbeck vorsichtiger nach Basel, aber fehleranfällig (3,5) und Nathaniel Brown mit viel Potenzial in seinem dritten Einsatz (3).
Die Partie zeigte sichere Auftritte, aber auch Fehlerquellen, die Trainer und Mannschaft vor der WM noch abstellen müssen.

Kai Havertz bejubelt mit seinen Mitspielern seinen verwandelten Elfmeter zum 1:0 für Deutschland im Länderspiel gegen Ghana in der MHPArena in Stuttgart am 30. März 2026. Alex Grimm / Getty Images

Fußball heute – Deutschland gewinnt – Undav rettet DFB-Team

Deniz Undav erzielte im ausverkauften Stuttgarter Regen (52.723) als Joker in der 88. Minute den späten 2:1‑Siegtreffer gegen Ghana und sicherte damit den Erfolg für Deutschland. Zuvor hatte Kai Havertz kurz vor der Pause per Handelfmeter nach VAR‑Eingriff getroffen, Abdul Fatawu Issahaku glich in der 70. Minute aus – trotz des siebten Sieges in Serie offenbarte das DFB‑Team 43 Tage vor der Kader‑Nominierung noch Luft nach oben.

Fans der türkischen Nationalmannschaft präsentieren eine beeindruckende Choreografie im Beşiktaş Park vor dem WM-Qualifikations-Play-off gegen Rumänien am 26. März 2026 in Istanbul. Burak Kara / Getty Images

MagentaTV zeigt die Türkei WM-Spiele der WM 2026 mit türkischem Kommentar

Die Türkei, Schweden, Bosnien-Herzegowina und Tschechien sicherten sich via Relegation die Tickets zur WM 2026 – ein Ergebnis, das das Exklusivangebot von MagentaTV deutlich aufwertet und neue Zuschauergruppen in Deutschland erschließt.
Alle drei Türkei-Gruppenspiele (u. a. gegen Australien am 14.6., Paraguay am 20.6. und die USA am 26.6.) sind ausschließlich bei MagentaTV zu sehen; auch Bosnien-Herzegowina bestreitet ein exklusives Gruppenspiel gegen die Schweiz dort.
MagentaTV kündigt dafür ein spezielles Programm für türkische Fans an, mit eigenem türkischem Kommentar auf TV3, Spezial-Gästen sowie parallel laufender deutscher Übertragung auf TV1 und erweiterten Konferenz- und Mehrkanalangeboten.

Die Spieler von Bosnien-Herzegowina feiern ausgelassen den Sieg nach dem WM-Qualifikations-Playoff gegen Italien am 31. März 2026 im Stadion Bilino Polje in Zenica. (Foto: Getty Images)

WM 2026 Teilnahme: Bosnien! Fußball WM 2026 erneut ohne Italien

Italien verpasst zum dritten Mal in Folge die WM: Die Azzurri scheiterten nach einem dramatischen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina, das sie 1:4 vom Punkt verloren, wobei Gianluigi Donnarumma nach dem entscheidenden Elfmeter verzweifelt auf dem Rasen zusammenbrach — Bosnien fährt erstmals seit 2014 wieder zur WM. Zuvor hatte Moise Kean die Führung erzielt, Alessandro Bastoni sah wegen einer Notbremse Rot, und Francesco Pio Esposito sowie Bryan Cristante vergaben im Shootout; die italienische Presse sprach von einem Albtraum und einer italienischen Apokalypse, Trainer Gennaro Gattuso übernahm die Verantwortung.

Die Spieler Brasiliens feiern mit den Fans nach dem Länderspiel gegen Kroatien am 31. März 2026 im Camping World Stadium in Orlando, Florida. (Foto: Julio Aguilar / Getty Images)

Fußball heute Länderspiel Ergebnisse: Brasilien siegt ohne Neymar – Messi trifft für Argentinien

Zwei Wochen vor dem letzten WM-Vorlauf haben Rekordweltmeister Brasilien und Titelverteidiger Argentinien ihre Tests bestanden: Brasilien gewann in Orlando 3:1 gegen Kroatien – erneut ohne den angeschlagenen Neymar – durch ein Tor von Danilo und späte Treffer nach Einwechslungen (Elfmeter durch Igor Thiago, Treffer von Gabriel Martinelli).
Argentinien siegte in Buenos Aires 5:0, wobei Lionel Messi für Aufsehen sorgte; beide Ergebnisse liefern den Trainern letzte Hinweise für die Kader-Nominierung und offenbaren zugleich Baustellen durch Ausfälle und Spielverlauf.