Für die WM 2026: FIFA präsentiert technische Studiengruppe mit Jürgen Klinsmann

Die FIFA hat die Mitglieder ihrer technischen Studiengruppe für die anstehende Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada benannt. Mit dabei ist auch Jürgen Klinsmann, der ehemalige Bundestrainer und Weltmeister von 1990. Das Gremium soll bei allen 104 Partien des Turniers Analysen liefern und damit das Verständnis für den Fußball vertiefen.

Jürgen Klinsmann, seit März Trainer von Südkorea / Shutterstock.com
Jürgen Klinsmann, seit März Trainer von Südkorea / Shutterstock.com

Analyse bei allen 104 Spielen

Wie Arsène Wenger, der die Gruppe leitet und bei der FIFA als Direktor für globale Fußballförderung arbeitet, am Montag mitteilte, soll das Team helfen, „Trends im Fußball zu erkennen, künftige Generationen über die Entwicklungen im Fußball aufzuklären und dazu beizutragen, den Sport spannender zu machen, indem sie verdeutlicht, welche Qualitäten Spieler in Zukunft brauchen“. Damit will der Weltverband die WM vom 11. Juni bis 19. Juli nicht nur sportlich begleiten, sondern auch fachlich umfassend auswerten.

Zu den Aufgaben der technischen Studiengruppe gehört außerdem, die Preisträger der verschiedenen Turnierauszeichnungen festzulegen. Geleitet wird das Gremium von FIFA-Fußballexperte Pascal Zuberbühler und Tom Gardner, dem Leiter der Abteilung für Fußballleistungsanalyse und -daten.

Unterstützung durch Daten-Experten

Bei ihrer Arbeit wird die Gruppe von einem Team aus Fußballanalysten, Dateningenieuren, Datenwissenschaftlern und Leistungsanalysten unterstützt. Nach Angaben der FIFA kommen dabei die „modernsten Statistiken und Leistungsdaten in der WM-Geschichte“ zum Einsatz, um die Berichterstattung über alle Spiele und deren Analysen zu bereichern.

Dem Kreis gehören neben Klinsmann weitere internationale Namen an, darunter Otto Addo, Jon Dahl Tomasson, Paulo Wanchope und Pablo Zabaleta.

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