Frauenfußball heute: Ohne Nationalhymne bei Asienmeisterschaft: Sorge um iranische Fußballerinnen
Beim Auftaktspiel der Asienmeisterschaft in Australien blieben die iranischen Fußballerinnen gegen Südkorea (0:3) bewusst still – ein Protest, der im Iran heftige Reaktionen nach sich zog und Menschenrechtsgruppen zufolge schwere Konsequenzen für die Spielerinnen befürchten lässt. Aus dem Exil forderte Reza Pahlavi gemeinsam mit internationalen Stimmen wie J.K. Rowling und Organisationen wie Amnesty International Schutz durch Australien, doch Canberra hat bislang kein Asylangebot gemacht; trotz Zwischenspiele mit Hymnengesang und anhaltenden Protesten schied Iran nach der Niederlage gegen die Philippinen aus.