Der Champions-League-Krimi gegen Real Madrid hat auch Joshua Kimmich spürbar mitgenommen. Nach dem wilden 4:3 (2:3) sprach der Anführer des FC Bayern bei DAZN von „sehr viel Drama“ – und schob mit einem Grinsen noch eine persönliche Hoffnung hinterher: Seine Frau Lina möge zu Hause vor dem Fernseher bei den Kindern ein Auge zugedrückt haben.

Kimmichs Blick auf die langen Real-Abende
„Ich glaube, es hat sich gelohnt, bis zum Ende zu gucken. Ich hoffe, alle Kinder in Deutschland durften ein bisschen länger wach bleiben“, sagte Kimmich nach dem Einzug ins Halbfinale. Besonders meinte er damit seinen eigenen Nachwuchs: „Ich hoffe, meine Frau hat meinen Sohn ein bisschen länger schauen lassen“. Und für Donnerstag stellte der Nationalspieler sogar einen kleinen Schul-Tausch in Aussicht: Dann dürfe der Junge vielleicht erst „zur dritten Stunde zur Schule“.
Halbfinale gegen den Titelverteidiger Paris
Auf dem Weg zum ersehnten Titel bekommt es Bayern nun mit Paris Saint-Germain zu tun. In der Runde der letzten vier wartet damit der amtierende Champions-League-Sieger, gespielt wird am 28. April und am 6. Mai. Kimmich ordnete das Duell schon vorab als Gipfeltreffen ein: „Ich glaube, jetzt treffen die beiden momentan besten Teams Europas im Halbfinale aufeinander“, sagte er über die Paarung mit den Franzosen.
Paris sei derzeit „schon nicht schlecht in Form“, erklärte Kimmich weiter. Vor allem in den entscheidenden Wochen seien die Pariser regelmäßig zur Stelle: „Man muss schon sagen, die kommen immer zur Crunchtime in Form.“ Auf die beiden Partien gegen den Titelverteidiger blickt der Bayern-Profi dennoch mit Vorfreude: „Ich freue mich auf jeden Fall auf die beiden Spiele.“