Deutsche Nationalmannschaft der U21: DFB Kader mit El Mala und drei Neuen

Die Deutsche Nationalmannschaft der U21: DFB Kader mit El Mala und drei Neuen – Antonio Di Salvo hat für die wichtigen EM-Qualifikationsspiele gegen Nordirland und Griechenland ein 23-köpfiges Aufgebot benannt. Mit Said El Mala kehrt ein Tempodribbler der 1. FC Köln zurück, während Lennart Karl aufgrund einer Berufung in die A-Nationalmannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann fehlt. Neu im Kader sind Karim Coulibaly, Max Finkgräfe und Cajetan Lenz; Linus Gechter und Brajan Gruda stehen als Rückkehrer bereit. Die kommenden Partien entscheiden maßgeblich über die direkte Qualifikation zur EM 2027 und beeinflussen zugleich die Olympia-Perspektive für Los Angeles 2028.

Deutsche Nationalmannschaft der U21: DFB Kader mit El Mala und drei Neuen (Foto: Thomas Böcker/DFB)
Deutsche Nationalmannschaft der U21: DFB Kader mit El Mala und drei Neuen (Foto: Thomas Böcker/DFB)

Kaderentscheidungen: El Mala erhält Vertrauen

Antonio Di Salvo setzt bei der U21 auf eine Mischung aus Erfahrung und Perspektivspielern. Said El Mala vom 1. FC Köln soll sich weiter unter U21-Bedingungen beweisen und seine Tempodribblings als Entwicklungsbaustein einbringen. Gleichzeitig fehlt mit Lennart Karl ein Leistungsträger, nachdem der FC-Bayern-Profi (Säbener Straße) vom A-Nationaltrainer Julian Nagelsmann nachnominiert wurde – eine Konsequenz seiner starken Auftritte in Bundesliga und Champions League.

Di Salvo lobte Karls Leistungen ausdrücklich: „Lennart zeigt bei den Bayern in der Bundesliga und Champions League starke Leistungen auf höchstem Niveau und hat sich damit diese Nominierung verdient.“ Die Nominierungspolitik zeigt die DFB-Strategie, Talente sowohl im U21-Umfeld als auch in Übergängen zur A-Nationalmannschaft zu fördern.

Drei Neue und zwei Rückkehrer

Neu im Kader sind die Offensiv- und Defensive-Optionen Karim Coulibaly (Werder Bremen), Max Finkgräfe (RB Leipzig) und Cajetan Lenz (VfL Bochum). Di Salvo betonte die Absicht, die Neuen zu integrieren: „Wir freuen uns darauf, diese Spieler kennenzulernen, und sind gespannt, wie sie sich einbringen werden.“ Zurückkehren werden Linus Gechter (Hertha BSC) und Brajan Gruda (RB Leipzig), die bereits Spielanteile im U21-Team hatten.

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Nicht im Aufgebot ist Paul Wanner: Er hat sich für einen Verbandswechsel entschieden und steht kurz vor seinem Debüt für Österreichs A-Nationalmannschaft, weshalb er für die DFB-U21 nicht zur Verfügung steht.

Spieltermine, Bedeutung und EM-Kontext

Die Entscheidungen fallen in zwei richtungsweisenden Spielen: Am Freitag trifft der Tabellenzweite der Gruppe F um 18.00 Uhr in Braunschweig auf Nordirland (Übertragung: ProSieben MAXX). Vier Tage später wartet in Athen das direkte Duell gegen das bislang makellose Griechenland. Nach der Niederlage im Hinspiel liegt Deutschland drei Punkte hinter dem Tabellenführer; nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für die EM 2027 in Serbien und Albanien.

Die Partie hat dabei neben der EM-Qualifikation auch langfristige Folgen: Das Turnier 2027 dient gleichzeitig als Qualifikation für die Olympia-Tickets nach Los Angeles 2028, sodass die Ergebnisse unmittelbaren Einfluss auf die Perspektiven einiger U21-Spieler haben.

Der Kader im Überblick

Tor: Mio Backhaus (Werder Bremen), Dennis Seimen (SC Paderborn), Max Weiß (FC Burnley).
Abwehr: Nnamdi Collins (Eintracht Frankfurt), Karim Coulibaly (Werder Bremen), Max Finkgräfe (RB Leipzig), Linus Gechter (Hertha BSC), Finn Jeltsch (VfB Stuttgart), Leandro Morgalla (VfL Bochum), Joshua Quarshie (FC Southampton), Tom Rothe (Union Berlin), Lukas Ullrich (Borussia Mönchengladbach).
Mittelfeld: Noel Aseko Nkili (Hannover 96), Tom Bischof (FC Bayern), Said El Mala (1. FC Köln), Brajan Gruda (RB Leipzig), Arijon Ibrahimovic (1. FC Heidenheim), Anton Kade (FC Augsburg), Aljoscha Kemlein (Union Berlin), Mert Kömür (FC Augsburg), Cajetan Lenz (VfL Bochum).
Angriff: Dzenan Pejcinovic (VfL Wolfsburg), Nicoló Tresoldi (FC Brügge), Nelson Weiper (FSV Mainz 05).