WM Fahrer Lennart Karl steht heute Abend mit dem FC Bayern im DFB Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart. Dabei hätte der 18 Jahre alte Offensivspieler vor einigen Jahren beinahe das Trikot des Gegners getragen.

Fast beim VfB gelandet
Markus Fiedler, der frühere U21-Trainer des VfB, verriet gegenüber merkur.de, dass Karl schon früh auf dem Zettel der Stuttgarter stand. Ich schaue ihm gerne zu, schon immer. Auch wenn ich ihn lieber selbst gehabt hätte: Mit einem Fuß war er nämlich schon in meinem U17-Team beim VfB.
Der Weg des Talents führte damals zunächst nach Aschaffenburg. Dort gab es laut Fiedler gute Gespräche, doch am Ende entschied sich Karl für den FC Bayern. Er war in Aschaffenburg. Es gab gute Gespräche, aber er hat sich dann für den FC Bayern entschieden. Schade! Er wäre als C-Jugendlicher direkt in meine U17 beim VfB integriert worden. Auch die Eltern waren überzeugt davon, dass ein Wechsel nach Stuttgart gut gewesen wäre. Aber der Junge ist halt von Kindesbeinen an Bayern-Fan gewesen, hat in Bayern-Bettwäsche geschlafen. Da war es fast unmöglich, ihn emotional zu überzeugen.
Bayern statt Stuttgart
Fiedler betonte zudem den Blick des VfB auf das Nachwuchstalent und ordnete die verpasste Verpflichtung ein: Wir hatten einen guten Riecher. Aber in der Konkurrenz zum FC Bayern zieht man in der Regel den Kürzeren.
2022 wechselte Karl schließlich von Aschaffenburg nach München. Sein aktueller Marktwert liegt bei 60 Millionen Euro.