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Medien berichten, dass Jürgen Klopp seine Rolle als „Head of Global Soccer“ beim Red-Bull-Konzern womöglich im Sommer beenden könnte. Laut t-online sind Konzernverantwortliche mit den bisherigen Resultaten unzufrieden, die Arbeit Klopps soll nicht die erhofften Effekte bei Clubs wie RB Leipzig, Paris FC oder Leeds gebracht haben. Die Salzburger Nachrichten berichten, Red Bull würde Klopp bei einer Eigenkündigung „keine Steine in den Weg legen“. In der Folge kursieren Spekulationen über mögliche Anschlussstationen – Real Madrid oder der Posten als Bundestrainer nach der WM 2026.

Unzufriedenheit bei Red Bull und interne Berichte
Wie t-online berichtet, wünsche sich der Red-Bull-Konzern offenbar stärkere sportliche Resultate aus der Arbeit von Jürgen Klopp als Head of Global Soccer; dabei stehen besonders Rasenballsport Leipzig, Paris FC und Leeds United im Fokus, die aktuell mit sportlichen Problemen kämpfen. Leipzig hat Schwierigkeiten, die Champions-League-Plätze zu sichern, während Paris FC und Leeds in Abstiegskämpfe verwickelt sind, was intern offenbar als ernüchternd bewertet wird. Gleichzeitig berichten die Salzburger Nachrichten, dass man Klopp im Konzern nicht aktiv blockieren würde, sollte er sich im Sommer von Red Bull trennen wollen — Modalitäten wie Vertragsdauer oder Trennungsmodalitäten bleiben unklar.
Real Madrid als denkbare Option
Die Spekulationen setzen Klopp mit einem möglichen Wechsel zu Real Madrid in Verbindung; Medien hatten seinen Namen bereits genannt, als es um die Nachfolge bei der dortigen Trennung von Xavi Alonso ging. Zudem wird sein Status als Wunschkandidat von Real-Präsident Florentino Perez kolportiert, auch wenn bislang keine konkreten Verhandlungen öffentlich bekannt sind. Solche Optionen hängen laut Berichten stark von zeitlichen Abläufen, Vertragsfragen und Klopps eigener Entscheidung sowie seinem Beraterumfeld ab.
Bundestrainer-Option nach der WM 2026
Je nach Verlauf der WM 2026 für die deutsche Nationalmannschaft könnte in Kürze auch der Posten des Bundestrainers neu zu besetzen sein, wodurch Klopp als Kandidat wieder diskutiert würde, berichten die Quellen. Trotz mancher Reputationseinbußen in Teilen der BVB-Fanschaft wegen seines Engagements für Red Bull bleibt Klopp in Deutschland eine populäre Figur mit einem Fußabdruck, der von Mainz 05 über Dortmund bis zu Liverpool reicht. Entscheidend wäre in einem solchen Szenario die politische Debatte im DFB, die Zustimmung wichtiger Funktionäre und die Frage, wie eine mögliche Verpflichtung vertraglich und organisatorisch ausgestaltet würde.
Klopps Werdegang und Beziehung zu Borussia Dortmund
Jürgen Klopp begann seine Trainerlaufbahn nach der aktiven Zeit bei Mainz 05 und wurde dort 2001 Cheftrainer; sein Wechsel 2008 zu Borussia Dortmund führte 2011 zur Deutschen Meisterschaft und 2012 zum Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. Sein Verhältnis zu Persönlichkeiten wie Hans-Joachim Watzke und die Legendenstellung in Dortmund, spürbar in der Erinnerung an Erfolge in der Westfalenstadion-Südtribüne, prägen bis heute die öffentliche Wahrnehmung. Ob diese Historie und sein Standing in Deutschland für einen Wechsel zu Real oder einen möglichen Bundestrainer-Posten ausschlaggebend sind, bleibt offen und hängt von den kommenden Monaten und Entscheidungen innerhalb des Red-Bull-Konzerns ab.