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Die FIFA WM 2026 steht vor einer frühen Bewährungsprobe: Die eskalierende Sicherheitslage in Jalisco zwingt den Weltverband, mögliche Spielverlegungen und einen „Plan B“ ernsthaft in Betracht zu ziehen. Stand jetzt könnten in Mexiko keine WM-Spiele stattfinden – eine Perspektive, die FIFA vor allem wegen finanzieller Risiken alarmiert. Der Verband betont, er beobachte die Lage sehr genau, während Flugstreichungen und eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts die Sorge nähren. Hinter den Kulissen dürfte die FIFA bereits an Notfalloptionen für Spielorte, Logistik und Einnahmesicherung arbeiten, doch bin in vier Monaten hofft man auf eine Normalisierung der Lage im Süden Mexikos.

FIFA beobachtet Lage in Jalisco
Der Weltverband teilte mit, die Situation in Jalisco genau zu beobachten und den Maßnahmen der zuständigen Behörden zu folgen. „Wir werden den Maßnahmen und Anweisungen der verschiedenen Regierungsstellen weiterhin folgen, die darauf abzielen, die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und die Normalität wiederherzustellen“, erklärte die FIFA. Gleichzeitig betont die Organisation, dass finanzielle Interessen und der Schutz des Turnier-Images bei jeder Entscheidung eine große Rolle spielen.
Guadalajara: Gefährdete Spielansetzungen
Mehrere für Guadalajara geplante Partien würden von der Lage betroffen sein; Stand heute gehören dazu – unter anderem – Spiele wie Südkorea gegen den UEFA-Playoff-Sieger sowie Mexiko gegen Südkorea. Am Flughafen Guadalajara strich die Betreiber mehrfach Flüge, und Medien zeigten Bilder von panischen Passagieren in den Hallen. Die Flughafenbetreiber versicherten, kein Risiko bestehe und der Flughafen stehe unter dem Schutz der Nationalgarde, doch die Unsicherheit wirkt sich bereits auf Anreise, Ticketing und Logistik aus.
| Spiel | Termin |
|---|---|
| Südkorea – UEFA Playoff* | 11. Juni |
| Mexiko – Südkorea | 18. Juni |
| Kolumbien – Interkontinentales Playoff** | 23. Juni |
| Uruguay – Spanien | 26. Juni |
Finanzielle Folgen und ein mögliches Plan B
Die FIFA zeigt sich gegenüber politischen Debatten oft gleichgültig, doch beim Kommerz endet diese Haltung: Geldflüsse und Einnahmen aus TV-Rechten, Sponsoring und Ticketing stehen auf dem Spiel. Sollte sich die Lage in Mexiko nicht beruhigen, wäre eine Verlegung der Partien in die USA oder nach Kanada die logische Alternative – das würde jedoch Unsummen kosten. Hinter den Kulissen, so heißt es, arbeitet der Verband offenbar bereits an einem Notfallplan, um Image-Schäden und wirtschaftliche Verluste zu begrenzen.
Auswärtiges Amt warnt: „Bleiben Sie im Hotel“
Das Auswärtige Amt verschärfte seine Reise- und Sicherheitshinweise für Mexiko und rät dazu, sich an sicheren Orten, etwa in Hotels, aufzuhalten und nicht unbedingt notwendige Fahrten zu vermeiden. Reisende sollen Menschenansammlungen und Orte von Polizeieinsätzen meiden; das Amt warnt ausdrücklich: „Versuchen Sie bei Straßensperren nicht, sich zu widersetzen oder zu flüchten.“ Diese Hinweise betreffen nicht nur Fans, sondern auch Teams, Funktionäre und Medienvertreter und erhöhen den Druck auf organisatorische Entscheidungen rund um die FIFA WM 2026.